 |
 |
| |
|
TOP-TIPP: MIKE SUPANCIC – eine Premium Humor-Reise
Text und Fotos: Andrea Beckert
Mit voller Kraft voraus präsentiert Mike Supancic sein zwölftes Soloprogramm: „Traumschiff Supancic“. Im Auftrag einer Billig-Schifffahrtslinie sticht er als Käpt‘n Mike mit der „MS Titanitsch“ in See. Der Kapitän ist ein lustiger Mann, der auf seinem neuen Ozeanriesen in den heimischen Kleinkunst-Gewässern unterwegs ist. Mit humorvollen bis tiefsinnigen Texten und einer einzigartigen Mischung aus Satire, Wortwitz und Einfallsreichtum zieht er rasch jeden Touristen in seinen Bann. Anspruchsvolle Passagiere dürfen sich somit auf eine Kreuzfahrt zum Wohlfühlen, inkl. zahlreichen Landausflüge und Parodie-Meisterstückeln, freuen.
Während der Reise trotzt der erfahrene Kapitän gefährlichen Tränenfluten und schippert flott von einem Höhepunkt zum nächsten. Bei freier Sicht auf die Bühne ziehen atemberaubend-komische Sehenswürdigkeiten vorbei. Zielsicher navigiert Käpt´n Mike durch die berühmt berüchtigten seichten Promi-Gewässer. Und auf der Fahrt haben die Passagiere genügend Zeit die zahlreichen – mehr oder weniger berühmten – internationa-
len Stars an Bord richtig kennen zu lernen.
Zwei Stunden lang steuert Kapitän Mike erfolgreich durch applaudierende Wirbelstürme, welche von ent-
hemmt lachenden Gästen immer wieder ausgelöst werden. Übrigens, von den Passagieren wird eine gute Kondition vorausgesetzt. Vor allem gut trainierte Lachmuskeln sind unverzichtbar, wenn gefühlte hundert Hits und Evergreens einem entgegenblasen. Zusätzlich zu reichlich Humor sollte man auch ausreichend Tränenflüssigkeit (fürs Tränenlachen) auf die Reise mitnehmen.
Die Fahrt auf hoher See wird durch eine Vielzahl von beeindruckenden musikalischen Einlagen des stimm-
gewaltigen Kapitäns vervollständigt. Die Gitarre hat er stets griffbereit, um die nächste Neuinterpretation von altbekannten Ohrwürmern anzustimmen.
Fazit: Während der Erlebnistour bleibt genügend Zeit, um die herrliche Atmosphäre und die ausgelassene Stimmung an Bord (im Saal) zu genießen. Eine unvergessliche Reise wartet auf Urlaubshungrige bzw. in diesem Fall auf Lachhungrige.
Wir wünschen Ihnen schon jetzt eine gute und erholsame Reise.
UNISEX-Top-Reiseempfehlung! Weiter zur Diashow (20 Fotos)...
Eigentlich wäre uns der Reisebericht mehr Platz wert, aber bedauerlicherweise wollen wir nicht alle Pointen vorwegnehmen. Reiselustige, die es nicht erwarten können über das Programm mehr zu erfahren, können hier – auf eigene Gefahr – weiterlesen: |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
| Auszug aus dem aktuellen Kreuzfahrt-Programm: |
- Nach der Ankunft im Kabarett erfolgt der Saaleinlass, wo die „MS Titanitsch“ schon auf uns wartet. Es folgt die „Einschiffung“ (= Bezug der Plätze), danach heißt es: „Leinen los!“
- Kapitän Mike heißt uns, so wie die Passagiere von seiner letzten Prominenten-Kreuzfahrt, mit einem kleinen Ständchen („Ich hab Euch lieb, so lieb, so lieb…“) herzlich willkommen. Eine kurze Anspra-
che des Käpt‘n (beginnend mit den Worten „Ahoi Ihr Landratten“), eine kurze Vorstellung des Schif-
fes (welches 1964 generalüberholt wurde) und erste Instruktionen auf dieser ersten Billigrederei der Welt stimmen uns auf eine unvergessliche Reise ein.
Wichtiger Hinweis: Auf der all inklusive Kampfpreis-Kreuzfahrt sind alle Extras extra zu bezahlen. Neben Essen, Trinken, Schlafen und Aufwachen müssen Sie auch für Fragen an die Besatzung be-
zahlen, fürs betreten der Kabine verwenden Sie bitte die 1 Euro-Jetons zum Preis von 3 Euro.
- Nach der Ansprache haben wir Zeit in Ruhe alle Annehmlichkeiten unseres schwimmenden Hotels zu nützen und das Schiff zu erkunden. Wir treffen die 1.000 Hansi Hinterseer-Fans und können bei den Aufzeichnungen der TV-Shows „Weihnachten mit Hansi Hinterseeer in der Karibik“ fürs Jahr 2074, „Weihnachten mit Hansi Hinterseeer im Ozean“ für 2075 (die Unterwasserlandschaft ist ein-
fach Seebärig) und „Weihnachten mit Hansi Hinterseeer im Weltall“ für 2076 live dabei sein.
- Mit ein wenig Glück treffen wir die Hans Peter Martin-Gruppe und Sepp Forcher bei unserem ge-
führten Schiffsrundgang.
- Nach dem ersten Höhepunkt entspannen wir bei ausgiebigem Applaus.
- Wir stärken uns am vielfältigen Frühstücksbuffet, gesponsert von Ja natürlich, bevor ein Rudle Börsenmakler den Saal stürmt und alles wegfrisst wie Heuschrecken.
- Danach haben wir Gelegenheit die Entstehung eines Drehbuchs für die beliebte Serie das Traum-
schiff, vom ORF co-produziert, zu erleben, wo versucht wird österreichisches Brauchtum mit der Hochseeschifffahrt in einem Serien-Special übers Bergwandern zu verbinden.
- Von dieser einzigartigen Kombination können wir uns selbst überzeugen. Die „MS Titanitsch“ legt in Istanbul an und eine Flotte von Postbussen bringt uns nach Österreich, wo wir zwischen drei fakultativen Ausflügen wählen können: Die Generation 40+ geht mit Metallica auf die Häuselalm, die Generation 70+ wandert mit Bob Dylan und Peter Fox leitet die Kulturwanderung. „Toll, Wahnsinn, super.“ Für Passagiere mit mehr Österreichbezug gibt es ein paar kleine Modifikationen: statt Bob Dylan kommt Harry Prünster, statt Metallica begleiten Die Stoakogler die Wanderer, Leonhard Kohlen wird von Werner Grissmann verkörpert, Werner Grissmann wir von Andi Goldberger gespielt, die Häuselalm wird von Waltraud Haas dargestellt, in die Rolle der Waltraud Haas schlüpft Miriam Weichselbraun, und den Großglöckner spielt Dieter von Teese.
- Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich der Besuch des Mekkas der B-Prominenz, ATV, wo ein Traum-
schiff-Konkurrenz-Produkt mit Leuten, die erstens prominent sind und zweitens nichts kosten, weil sie Kamerageil sind, entsteht. Drehort ist statt der Karibik die Donau-Au und die Schiffsbesetzung besteht aus ehemaligen Postlern, die keiner mehr braucht.
- Tipp: An dieser Stelle folgt wie üblich ein Quiz und mit ein bisschen Glück kann man nichts gewin-
nen. Quizfrage: „Wer ist bekannt dafür, dass er dafür bekannt ist, dass er seit einem Jahr irrsinnig bekannt ist, bei jeder Veranstaltung genannt ist und mit allen Prominenten im Land beinand ist, ob-
wohl er nicht einmal in einem Amt ist? Antwort: Der Freund von der Tochter vom Baumeister Lugner.
- Wir erfahren, dass diese Traumschiff-Variante für ATV leider zu teuer ist, obwohl alles gratis ist. ATV sendet nämlich nur Sachen, die dem Sender etwas bringen und filmt nur Leute, die zahlen.
- Danach sind wir zu Gast bei Okto-TV, der richtig linke Sender hat auch kein Geld ist aber voll kri-
tisch. Im voll kritischen Traumschiff-Drehbuch gibt Strache Vollgas und alle rechten Formationen diskutieren über diverse Jörg Haider-Verschwörungstheorien: „Er lebt noch, er sieht jetzt nicht so aus, er redet nicht so, weil er nicht erkannt werden will.“ Wir beobachten im Casino an einem Spiel-
tisch Strache, Buchner und die Scheuch-Brüder beim „Tischerlrücken“. Die Spieler versuchen da-
bei mit Hilfe der letzten halbvollen Vodka-Flasche vom Jörg Haider mit selbigem Kontakt aufzuneh-
men: „Jörgi bist Du hier, kannst Du uns hören?“ Ganz langsam beginnt die Falsche sich zu drehen…
- Nach diesem mysteriösen Erlebnis gönnen wir uns eine ausgiebige Pause.
- Danach geht unsere Reise weiter und wir nehmen mit einer Stimme aus dem Jenseits Kontakt auf und erinnern uns an die schönen gemeinsamen Zeiten.
- Als nächstes steht eine Steinhof-TV-Besichtigung auf dem Programm. Traumschiff-Kapitän Mike entführt uns nach Jamaika, wo er uns als schöner Mann, George Clooney, erscheint.
- Während der Kreuzfahrt haben wir die Möglichkeit erste Kostproben aus dem zukünftigen Hit-
Musical „Ich war noch niemals in Maria Zell“ inkl. der Kult-Säufer-Hymne „Man muass was tuan für sei Fahne“ (statt „Aber bitte mit Sahne“) zu hören.
- Nachdem wir diese historische Vorpremiere auf uns wirken lassen haben bleibt uns ausreichend Zeit um bei euphorischem Applaus zu entspannen.
- In natürlicher Umgebung – in der Besenkammer – können wir den ehemaligen und sehr traurigen Synthesizer vom Joe Zawinul beobachten.
- Der krönende Abschluss unserer Tour ist das Käpten's Dinner mit internationaler Beteiligung. Unter den Gästen befinden sich die Schisprungzwillinge Ahonen und Bhonen, das finnische Busenwun-
der Titty Melonen, der steirische Botschafter und noch viele mehr. Der Papst hat eigens für diesen Anlass die Regensdorfer Domspatzen einfliegen lassen und Finanzhaie tanzen ausgelassen mit Karnevalhüten und Papierschlangen eine Polonaise quer durchs ganze Schiff.
- Zum Schluss wird es dramatisch, wenn das sinkende Schiff von somalischen Piraten angegriffen wird und Kapitän Mike als Wehwolf den Mond anjammert. Doch wahre Freunde, wie zum Beispiel Kapitän Iglo, retten uns bestimmt.
- Die Stunde des Abschieds ist wieder einmal viel zu schnell gekommen. Kapitän Mike hat uns noch immer so lieb, so lieb, so lieb… Eine kleine Kostprobe aus Kapitän Mikes Eisenbahnmusical, welch-
es aus einem einzigen ÖBB-Lied besteht, rundet diese unvergessliche Kreuzfahrt ab.
- Zuletzt steht noch eine inkludierte Zugabe am Programm, bei der Kapitän Mike eine seiner berühm-
ten Herbert „Schneckerl“ Prohaska-Parodie zum aller Besten gibt.
- Wir verabschieden uns vom Kapitän Mike mit einem letzten enthusiastischen Applaus und verlas-
sen glücklich die „MS Titanitsch“ (das Kabarett). Der restliche Abend steht zur freien Verfügung und der Transport nach Hause erfolgt selbständig.
|
|
Tipp: Die nächsten Reisetermine entnehmen Sie bitte unserem Eventkalender oder unter www.supancic.at. Eine rechzeitige Reservierung (Kartenkauf) ist unbedingt notwendig, da schon jetzt einige Termine ausgebucht sind. |
|
 |
 |
|