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Gerhard Bocek LOKALTIPP & EVENTRÜCKBLICK:
RICCARDO MUTI – mit „Goldenen
Johann Strauss“ geehrt!

Text und Fotos: Andrea Beckert

Der Italiener Riccardo Muti gehört zu den weltweit besten Dirigenten der Gegenwart.
Der 75-Jährige wurde am 27. Juni 2017 von der „Johann Strauss-Gesellschaft Wien“ mit dem „Goldenen Johann Strauss 2017“ für seine Ver-
dienste rund um die Musik von Johann Strauss im Marchfelderhof geehrt.
Ein stimmiges Rahmenprogramm und mediter-
rane Köstlichkeiten machten den Abend zu ei-
nem Fest für die Sinne. Natürlich kamen auch prominente Freunde und langjährige Kollegen um den italienischen Maestro persönlich zu gratulieren, unter anderem Helga Rabl-Stadler, Birgit Sarata, Conrad Leitner, Daniel Frosch-
auer, Werner Resel, Andreas Großbauer – um nur ein paar hochkarätige Namen zu nennen.


27. Juni 2017, Deutsch-Wagram Der stimmungsvolle Abend begann mit einem Prosecco-Empfang vorm Marchfelderhof. Hausherr Komm. Rat Gerhard Bocek höchstpersönlich rollte den roten Teppich aus um den Stargast auf selbigen zu begrüßen. Zur Erinne-
rung an den Star-Dirigenten wurde an der Fassade des Marchfelderhofes eine schwarze Marmor-Ge-
denktafel angebracht, welche der Italiener eigen-
händig enthüllte. Mit einem Grinsen im Gesicht wies der weltberühmte Dirigent darauf hin, dass seine Ehrentafel großer ist als jene von Liz Taylor. Zu Ehren des berühmten Gastes spielte auch die Blas-
musikkapelle Deutsch-Wagram. Maestro Riccardo Muti übernahm den Taktstock und dirigierte zur großen Freude der anwesenden Gäste einen Marsch. Danach ging es mit dem Festprogramm im Marchfelderhof mit kulinarischen Highlights, mit der Weintaufe und der feierlichen Ehrung weiter.

„Es ist mir eine große Ehre Maestro Riccardo Muti heute unseren Ehrenpreis, den „Goldenen Johann Strauss 2017“, persönlich überreichen zu dürfen“, zeigte sich Prof. Peter Widholz, Präsident der Johann Strauss-Gesellschaft Wien, höchst erfreut. Seine euphorische Laudatio hielt er in perfektem Italie-
nisch. – Riccardo Muti, der in seinem Leben schon zahlreiche bedeutende Auszeichnungen und Ehrungen erhielt, zeigte sich gerührt und bedankte sich für diese besondere österreichische Auszeich-
nung. „Von dieser Gesellschaft diese Auszeichnung in Gold zu erhalten, ist für einen Dirigenten, der nicht aus Österreich kommt, etwas ganz Besonde-
res. Diese Auszeichnung zeigt, dass es auch einen nicht Wiener gelingen kann, Johan Strauss zu dirigie-
ren.“, sagte Muti bei der feierlichen Überreichung. Bei seiner Dankesrede erzählte Herr Muti, dass es in seinem Haus in Italien auch eine Ecke gibt, wo sich über Jahrzehnte zahlreiche Erinnerungsstücke an-
gesammelt haben und es daher ähnlich aussieht wie im Marchfelderhof.
Riccardo Muti reiht sich damit zu prominenten Per-
sönlichkeiten wie Leopold Grossmann, Otto Schenk, Renate Holm und Heinz Zednik, die in den vergan-
genen Jahren mit diesem Preis geehrt wurden.

Der stimmige Gala-Abend wurde zusätzlich mit künstlerischen Darbietungen umrahmt. Die Mezzo-
sopranistin Gisela Theisen sang „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus der Operette „Die Fledermaus“. Zum Schluss ließen Preisträger und Gäste den Abend mit dem Küchl-Quartett und beschwingten Strauss-
Melodien ausklingen.

5-gängiges Gala-Menü:
Marchfelderhof-Küchenchef Christian Langer kreier-
te dem Anlass entsprechend ein feines mediterra-
nes Gala-Menü. Hauchdünne Prosciutto-Scheiben auf reifen Melonenspalten wurden vom toskanisch-
en Brot (Ciabatta mit schwarzer Olivenpaste) beglei-
tet. Danach servierte man den letzten Spargel der Saison – wie sollte es anderes sein – im Marchfelder-
hof. Auf cremigem Spargelrisotto betteten sich eine weiche Solospargelstange, Rucola und ein paar Par-
mesanstreifen. Das kulinarische Highlight bestand aus einem knackigen, bunt-gemischten Blattsalat mit Gurke, Paradeiser und Zwiebel. Vollendet wurde dieser köstliche Zwischengang von zwei wunder-
baren Garnelen. Rund um zufrieden zeigten sich die Fischliebhaber auch vom vorzüglichen Hauptgang, ein gebratenes Fischterzett bestehend aus Zander, Lachs und Kabeljau mit kleinen Bratkartoffeln und feinem toskanischem Ofengemüse, sowie knuspri-
gen Käsetaler und herzhafter Kräuterbutter.
Als Weinbegleitung wurde ein von Abt Joachim Angerer vom Stift Geras vor Ort getaufter „Brio di Muti“ (ein fruchtig-frischer Welschriesling) kredenzt.
Den süßen Abschluss bildete eine opulente Johann-Strauß-Torte, die der Maestro zuvor persönlich angeschnitten hatte.

Danke, es hat uns sehr gefreut!

Tipp: Am 1. Jänner 2018 wird Maestro Riccardo Muti zum fünften Mal das weltberühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dirigieren.

Marchfelderhof
Bockfließerstrasse 31
2232 Deutsch-Wagram
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. ab 17:30 Uhr
Sa., So. und Feiertage ab 11:00 Uhr
www.marchfelderhof.at
Riccardo Muti

Riccardo Muti dirigiert die Blasmusikkapelle Deutsch-Wagram

Prosciutto, Melone und toskanischem Brot
Gisela Theisen Spargelrisotto, Spargelstange, Rucola und Parmesan
Riccardo Muti , Abt Joachim Angerer und Prof. Peter Widholz Abt Joachim Angerer und Riccardo Muti
Blattsalat mit Gurke, Paradeiser, Zwiebel und Garnelen Gerhard Bocek
Riccardo Muti und Werner Resel Riccardo Muti
Gerhard Bocek und Riccardo Muti Fischterzett mit Zander, Lachs und Kabeljau mit Bratkartoffeln und toskanisches Ofengemüse
das Küchl-Quartett Riccardo Muti mit Johann-Strauß-Torte
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