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SPOTLIGHT: ÁNGELA TRÖNDLE & PIPPO CORVINO – zwei seelenverwandte Musiker gehen gemeinsamen Weg!
Interview & Fotos : Andrea Beckert, CD-Cover: Cracked Anegg Records
Andrea Beckert: Liebe Ángela Tröndle und lieber Pippo Corvino, vorab danke, dass Ihr Euch für ein Interview Zeit nehmt. Und Gratulation zum Album „Getting Out of the Envelopes“, dass besonders viel Spaß beim Anhören macht.

Damit Euch Eure Fans und unsere Leserinnen und Leser besser kennen lernen, bitte ich Euch, folgende Sätze zu vervollständigen:
  ÁNGELA TRÖNDLE & PIPPO CORVINO – Getting Out The Envelopes
Typisch für mich ist…
Ángela Tröndle: Optimismus

Musik…
Ángela: ...war immer schon in meinem Leben und wird es vermutlich auch immer sein.

Das letzte Mal Lampenfieber hatte ich…
Ángela: ...eine gewisse Grundspannung ist vor jedem Konzert vorhanden, an richtiges Lampenfieber kann ich mich nicht mehr erinnern.

Meine Mutter sagt immer,…
Ángela: ...dass ich schon gesungen habe bevor ich sprechen konnte.

Ángela: Pippo Corvino ist plötzlich in meiner Musik aufgetaucht und nun nicht mehr wegzudenken.
  Typisch für mich ist…
Pippo Corvino: Realismus

Musik…
Pippo: ...ist wohl eine der abstraktesten Kunstformen die es gibt und ich habe bislang noch keine gegenteilige Meinung gehört.

Das letzte Mal Lampenfieber hatte ich…
Pippo: ..wahrscheinlich als Kind.

Meine Mutter sagt immer,…
Pippo: ...dass ich ihr sehr ähnlich bin, wenn es z.B. um das Lösen von Problemen geht.

Pippo: Ángela Tröndle ist eine Künstlerin, die mich dazu gebracht hat etwas zu tun, das ich bislang noch nie gemacht hatte.
Laut Pressetext habt Ihr Euch über das Internet bzw. per Email kennen gelernt. Was könnt Ihr mir über Eure erstes Zusammentreffen und Eure Zusammenarbeit erzählen?
Ángela: Anfang 2016 erhielt ich eine Email von dem mir bislang nur vom Namen her bekannten Musiker Pippo Corvino, er schickte mir eine „Remix“-Version von einem meiner Solo-Songs, und zwar ohne mich vorher darüber zu informieren, dass er dies vorhat. Überrascht von dieser mutigen Geste lauschte ich gespannt dem Ergebnis und mir war sofort klar, dass dies ein Musiker ist, mit dem ich zusammenarbeiten möchte. Er traf mit seiner klanglichen Erweiterung meines Songs genau die Klangästhetik, die auch mir nahe ist, und wir beschlossen auf diesem Wege, also vorerst ohne uns zu treffen sondern lediglich durch hin-und-her-schicken diverser Skizzen aus unseren Home-Studios, weitere Songs gemeinsam zu arrangieren und komponieren.

Wer war für welche Aufgaben zuständig?
Ángela: Das war unterschiedlich: es gab bereits fast fertige Songs von meiner Seite, die noch ein Arrangement brauchten, welches Pippo dann bastelte.
Pippo: Und umgekehrt hatte ich begonnen Songs zu schreiben, die Harmonien und teilweise auch Melodien hatten, jedoch keinen Text. Ich schickte Ángela diese Aufnahmen und sie machte sich daran, Lyrics bzw. auch Melodien zu schreiben und diese dann auch aufzunehmen.

Wer oder was hat Dich (Euch) zu den neuen Songs inspiriert?
Ángela: Ein ausschlaggebender Punkt für die Entstehung neuer Songs war sicher dieses spannende Zusammentreffen: das Kennen lernen eines Musikers / Menschen ohne mit ihm zu sprechen oder ihm gegenüber zu stehen, das Eintauchen in die Musik. Und dann vermutlich auch die Verarbeitung von Dingen, die in dieser Zeit gerade aktuell waren, ich denke eine Mischung aus all dem hat zu den Songs geführt.
Pippo: Meine Musik ist generell autobiographisch, heißt auch bei mir war es die Verarbeitung diverser aktueller Dinge, die zu neuen Songs führte.

Ich gehe davon aus, dass während Eurer kreativen Zusammenarbeit ziemlich viel Material und viele tolle Songs entstanden sind. Nach welchen Kriterien habt Ihr die Songs fürs Album ausgewählt?
Pippo: Wir hatten abgesehen von den 13 Songs, die nun auf dem Album sind, noch einige weitere Aufnahmen bzw. Songs, die für das Album in Frage gekommen wären. Schlussendlich haben wir die Entscheidung erst getroffen, als wir alle Songs aufgenommen hatten und dann versucht ein in sich stimmiges Song-Paket zusammenzustellen. Da sind natürlicherweise dann
  wieder einige Nummern weggefallen.

Wie lange habt Ihr am Album „Getting Out of the Envelopes“ gearbeitet?
Pippo: Die Aufnahmen an sich entstanden zwischen Jänner und Oktober 2016, die Monate November und Dezember waren dann dem Mixing, Mastering und dem Album-Cover gewidmet, man könnte also sagen das ganze Jahr 2016.

Wo lag die größte Herausforderung während der CD-Produktion?
Ángela: Das war wohl der Zeitdruck, der im Herbst 2016 auftauchte, als wir beschlossen hatten, das Album in diesem Jahr noch fertig machen zu wollen und dann vor einige unerwartete Herausforderungen gestellt wurden, wie zB kaputter Gitarren-Tonabnehmer, bislang nicht aufgetretene Störgeräusche bei den Aufnahmen etc. ….glücklicherweise konnten wir aber alles meistern.

Worauf sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer besonders achten?
Ángela: Die ZuhörerInnen müssen auf gar nichts bestimmtes achten sondern die Musik und die Texte einfach wirken lassen... was ich persönlich sehr gerne mache ist bei wiederholtem Hören auch zum Booklet zu greifen und die Texte mitzulesen... da entdecke ich auch beim zweiten und dritten Hören noch Neues, was ich sehr spannend finde. Ich denke, dass es dem Hörer / der Hörerin auch bei unserer Musik so gehen kann.

Das ist ein guter Tipp, danke! Bald stehen die ersten gemeinsamen Konzerte am Programm. Mit welchem Anspruch an Euch selbst geht Ihr in ein Konzert?
Ángela: Wir spielen seit Mai gemeinsam Konzerte und haben von Anfang an versucht, eine Live-Version der Stücke zu schaffen, die in sich stimmig ist und nicht unbedingt dem, was auf dem Album zu hören ist gleichkommen muss. Der Anspruch für mich ist ein guter Klang, ein ausgewogener Live-Sound und ein die-Musik-sprechen-lassen.
Pippo: Was auch immer ich auf der Bühne spiele, ich spiele es so, als ob jemand aufnehmen würde um am nächsten Tag eine Veröffentlichung daraus zu machen; das ist mein Anspruch.

Vielen Dank für das informative Interview. Alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

CD: ÁNGELA TRÖNDLE & PIPPO CORVINO – Getting Out The Envelopes
VÖ: 21.01.2017, Label: Cracked Anegg Records

Web-Tipps: www.angelatroendle.com, www.pippocorvino.wix.com/filipgavranovic
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