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SPOTLIGHT: NADJA MELEH – die charmanteste Art seit es Humor gibt! Interview und Fotos: Andrea Beckert |
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Multitalent Nadja Maleh ist DER Inbegriff für feinsinnige Texte, die sie mit charmanten Poin-
ten vollendet. Dank ihres schauspielerischen Talents und ihrer stimmlichen Qualität wird ihr neues Soloprogramm „Radio-Aktiv“ zum ab-
wechslungsreichen Hochgenuss. Grandios! |
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Die Künstlerin sprach in einem ausführlichen Interview über ihr Programm, die Macht von Gedanken, „wildeste“ Fantasien, Lebensquali-
tät, Zukunftspläne und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen und Kennen lernen einer herzlichen und humorvollen Persönlichkeit. zur Diashow... |
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Andrea Beckert: Hallo.
Nadja Maleh: Hallo.
Dein neues Soloprogramm hat den Titel „Radio-Aktiv“. Hörst Du daher auch privat gerne Radio?
Ich höre gerne Radio, ich höre prinzipiell einfach gerne Musik.
Welche Musik hörst Du vorzugsweise?
Das sind ganz unterschiedliche Sachen, ich mische gerne verschiedene CDs, von Weltmusik bis Deutscher Pop, alles mögliche.
Eine kleine Auswahl an unterschiedlichen Musikstilen kommt auch im aktuellen Programm vor.
Genau, das ist eine wilde Mischung. (lacht) Chansons, Jazz, Deutscher Pop…
Was hat Dich zu diesem Programm inspiriert?
Eigentlich eine Szene aus „Funny Bones“, wenn ich ganz ehrlich bin, im Film gibt es eine Szene wo einer der Comedians Radio hört und alles was er hört spielerisch darstellt. Das war mal die Ausgangsposition. Ich habe mir gedacht, ich versetzt das Radio in meinen Kopf. Die Szene hat mir so gut gefallen, weil er das so lustig gespielt hat. Ich glaube, ich habe den Film vor zehn Jahren gesehen, und aus unergründlichen Gründen habe ich mich vor ungefähr eineinhalb Jahren daran erinnert, und dachte mir, das ist doch ein schöne Form Radio darzustellen, also innere Bilder äußerlich sichtbar zu machen.
Das Thema gibt auch sehr viel her.
Ja, absolut.
Dein Programm ist mit unzähligen Details gespickt, ich denke beispielsweise ans Zitat von Konfuzius, dass „nur“ 7 % des Gehirns verwendet werden, oder an die indischen Weisheiten…. Welche Erkenntnis hat Dich beim Recherchieren zu den einzelnen Themen am meisten überrascht?
Generell interessiert mich das Überthema am meisten, welche Macht Gedanken haben, und inwiefern man mit positivem Danken etwas in eine bestimmte Rich-
tung bewegen und verändern kann. Ich experimentiere mit mir selber herum, ich versuche mich zu beobachten und mir bewusst zu werden, welche Gedan-
ken ich habe und was Gedanken mit mir machen.
Das Zitat von Konfuzius „Wir haben etwa 60.000 Gedanken pro Tag, und davon sind 20.000 negativ“ ist eigentlich ziemlich erschreckend.
Stimmt. (lacht) Der Ausspruch stimmt, das ist auch recherchiert.
Gibt es eine Figur, die Dich beim Schreiben und Entwickeln überrascht hat?
Ja, die Russin, meine Domina, sie hat mit der Zeit so eine Art schärfe bekommen. Sie wurde zum Beispiel verschleppt, das ist eigentlich ein sehr heikles Thema. Nein, weil es wahr ist sage ich es auch und baue es ins Programm ein.
Du schreibst Dir die Rollen (Chinesin, Französin, Inderin, Tirolerin und noch einige mehr) selber auf den Leib. Im Programm sprichst Du auch Englisch und Französisch. Wie viele Sprachen sprichst Du sonst noch?
Hoffentlich ganz gut Deutsch. (lacht) Arabisch spreche ich eher schlecht, mein Vater ist aus Syrien. Ein paar Bröcklein Italienisch und Spanisch gehen auch noch, das kann man aber nicht als „Sprache beherrschen“ bezeichnen. Ich bin zweisprachig aufgewachsen, daher habe ich vielleicht ein Ohr, eine Begabung, ein Interesse und eine Leidenschaft für Sprachen und Kulturen.
In welcher Rolle stecken die meisten autobiografischen Details?
In der Moderatorin, weil ihre Texte meine philosophischen Überlegungen sehr stark widerspiegeln. Die Gedanken der Moderatorin könnten ein halbes Buch füllen. Ich habe ganz viele Texte für sie geschrieben, aber weil sie so langsam spricht, konnte ich nur so wenig nehmen. (lacht) Das sind so ganzpersönliche philosophische Alltagsgedanken.
Das Rachen ist gespielt, oder?
Ja, ich rauche nicht. Der Husten ist kein Raucherhusten. (lacht) Rachen passt gut zum Philosophieren und zum Nachdenken dazu.
Multitasking ist eines von vielen Themen im Programm. Welche Dinge kannst du gleichzeitig?
Gleichzeitig? Ich versuche das eher zu vermeiden, ich versuche schnell und produktiv die Dinge zu erledigen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich dann viel mehr Fehler mache, wenn ich mehrere Sachen gleichzeitig mache. Ich mag es nicht, wenn ich im Kopf durcheinander komme und ich bei ein, zwei oder drei Sachen nicht wirklich bin. Ich sehe es aber ein, dass es in manchen Lebenssituationen einfach wichtig ist Dinge parallel zu erledigen. Ich nenne es im Programm auch Mutti-Tasking. Ich glaube, das können Muttis wirklich sehr gut. (lacht) Wahrscheinlich hört man Multi, weil man es erwartet, aber ich ver-
suche es besser zu betonen.
Kommen wir von den Muttis, die ja auch gut kochen können, zu Deinen kulinari-
schen Gewohnheiten.
Ich bin Vegetarierin, das ist das Wichtigste.
Was darf nie im Kühlschrank fehlen?
In meinem Kühlschrank ist immer Sojamilch für den Kaffee, den ich leidenschaftlich gerne trinke. – Was ist sonst noch immer drinnen? – Nüsse, weil ich die immer gerne knabbere.
Nüsse sind gut fürs Gehirn.
Ja, genau, echtes Brain food, und Prosecco, ein bisserl Prosecco ist immer gut. (lacht)
Da stimme ich gerne zu. (lacht) Du hast auch das „Who is who der Tiere“ veröffentlicht? Wie kam es dazu?
Ich male und zeichne sehr gerne in meiner Freizeit, dass würde ich eigentlich gerne mehr machen, aber aus Zeitgründen geht das leider nicht. Ich bin zu-
hause gesessen und habe in meiner Freizeit aus Spaß an der Freud angefangen zu zeichnen. Die Texte dazu sind dann später entstanden. Mir hat das so viel Spaß gemacht, dass ich immer mehr gemacht habe und dann hatte ich die Idee: So das werfe ich jetzt in die Welt hinaus. Ich weiß zwar nicht, ob sie so etwas Seltsames braucht (lacht), aber es hat mir so viel Spaß gemacht, und daher hof-
fe ich, dass es den Leuten beim Anschauen auch Spaß macht. Angefangen hat alles mit dem Eichhörnchen (lacht), daher ist es im Booklet auch als erstes Tier. Es war das erste Tier mit dem ich herumexperimentiert habe. Ich habe lange überlegt in welchem Stil ich das haben möchte. Am Anfang war es eher natura-
listisch, dann war es eher eine Comicfigur, und dann ist es dieser kindliche, naive Stil geworden, und bei dem bin ich geblieben, der macht mir Spaß, das finde ich lustig, und alle Tiere sind mir nahe. (lacht) Aber mit dem Eichhörnchen fing alles an. (lacht)
Welches Tier charakterisiert Dich am besten?
Lustig, diesen Zusammenhang würde ich nie sehen, vielleicht ist in jedem Tier ein bisschen von mir drinnen. Es muss wohl so sein (lacht), weil ich den armen Tieren Eigenschaften unterstelle, die mit den armen Tiere wirklich nichts zu tun haben. (lacht) Ich muss es hier wirklich aufdecken, die Leser müssen jetzt wirk-
lich sehr stark sein, die Ameisen kennen gar nicht so viele Witze, es ist wirklich erfunden, aber eigentlich möchte ich die Illusion nicht zerstören. (lacht) Ich möchte noch sagen, so wie es bei den Menschen ist, ist es auch bei mir, ich erfinde gerne, es gibt keine konkreten Vorlagen für die Figuren. Bei den Tieren habe ich meinen wildesten Fantasien freien Lauf gelassen. Es sind keine Tiere zu Schaden gekommen. Ich habe keine Ameisen aufgeschnitten und nachge-
sehen, ob sie eh lustig sind. (lacht)
Beruhigend zu wissen. Na dann ein Kompliment an Deine wildesten Fantasien. (lacht) Einige schöne Komplimente, die Frau gerne hört, kommen auch im Pro-
gramm vor. Welches war das schönste Kompliment, das Du je bekommen hast?
Wow, das ist aber schwer, es sind immer alle Komplimente schön, ein Ranking zu machen ist schwierig. Ein wunderschönes Kompliment, das Programm betref-
fend, wäre, wenn das Programm zum Lachen und Nachdenken angeregt, und wenn das Publikum berührt wird. Es ist mir ein Anliegen, dass das Programm eine ganze breite emotionale Palette abgedeckt. Das Programm soll eine emotionale, inhaltliche Achterbahnfahrt sein, die Leute sollen viele verschiedene Gefühle und Zustände nach dem Abend mitnehmen. |
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Das ist Dir absolut gelungen.
Danke. (lacht)
Auch der Glaube ist ein weiteres Thema. Ist Dir Religion wichtig?
Ich bin überhaupt nicht religiös, aber ich beschäftige mich mit dem Thema Reli-
gion, weil es das tägliche Leben und die Wahrnehmung stark beeinflusst. Ich finde es ein ganz spannendes, faszinierendes Thema.
Den Zusammenhang mit Gott und der Orangenhaut am Oberschenkel finde ich genial. (lacht)
(lacht) Das ist natürlich nur fiktiv, ich habe natürlich keine Ahnung von Oran-
genhaut, höchsten vom Saft. (lacht)
Bei Deiner Figur ist das auch kein Thema, oder?
Na ja, also, nein, überhaupt nicht. (lacht) Nein. Ich finde es schön Alltägliches mit dem Spirituellen und dem Banalen zu verbinden, weil genau so das normale Leben ist. Ich finde es unpassend, da eine Trennung zu machen. Und wenn man den lieben Gott für alles verantwortlich macht, dann muss er auch für alles zuständig sein, auch für Orangenhaut, wenn schon denn schon.
Widmen wir uns doch lieber den schönen Seiten des Lebens, einem weiteren Stichwort aus Deinem Programm: Lebensqualität. Was bedeutet für Dich Lebensqualität?
Lebensqualität ist, denke ich, dass man sich selber wirklich so verwirklichen und in die Welt bringen kann, wie das seinem tiefen Wunsch entspricht, das ist dann Lebensqualität. Wenn man mit Kindern arbeiten möchte, und das der tiefste Wunsch ist, beschert dies Orangenhaut, wenn man das wirklich machen kann. Wenn man Wissenschaftler sein will, dann soll man das machen.
In Deinem Fall ist Lebensqualität auf der Bühne stehen!?
In meinem Fall ist es in erster Linie kreativ sein, und ja, auf der Bühne stehen, absolut, das ist für mich Lebensqualität. Dann kommen noch viele Sachen dazu wie Gesundheit, ein liebevolles Umfeld, und die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen. Das sind wahrscheinlich die drei wichtigsten Dinge im Leben. Wenn man in einem Kriegsland lebt, dann ist Lebensqualität natürlich anders zu definieren. Wenn man ums Überleben kämpft, dann ist die innersten Sehnsüchte sich kreativ auszudrücken hinten angestellt, weil man schauen muss, dass man überleben muss.
Stimmt, da bleibt oft vieles auf der Strecke.
Ja, auch bei uns.
Was machst Du als Ausgleich zum „harten“ Arbeitsalltag, außer malen?
Für mich ist es auch ganz wichtig, sich mit lieben Menschen auszutauschen. Ich habe ein reges soziales Umfeld, sei es jetzt Familie, Freunde, Beziehung, das ist ganz wichtig, das sind immer Energiequellen für mich. – Meine Hobbys sind (lacht), ich lese gerne, ich singe gerne. Sonst habe ich keine unglaubli-
chen Hobbys. Mein Beruf, wenn es gut läuft, gibt mir sehr viel Kraft. Ich mache auch Regie für andere Projekte und manchmal auch Kreativitätstrainings. Mich interessieren wahnsinnig viele Dinge, die im Großen und Ganzen alles mit Kre-
ativität zu tun haben, dazu gehören auch mit Leuten arbeiten und mich mit ihnen auszutauschen. Leidenschaft Nummer eins ist schon das Spielen. Ich spiele, also bin ich. (lacht)
Bleiben wir gleich beim Spielen. Die wievielte überarbeitete Version hat es eigent-
lich auf die Bühne geschafft?
Ich musste ganz viel kürzen, weil alles viel, viel zu lange war. Das freut ja einen Künstler, wenn man überschüssiges Material hat und man statt „Oje, zu wenig“ „Super, zu viel“ sagen kann. – Ich kann das nicht so beantworten, ich kann keine Zahl sagen, weil ich bis zum Schluss und auch noch immer daran feile, das hört fast nie auf. Es gibt natürlich eine Endversion, aber es verändert sich mal hier und mal da ein Satz, wenn man das Programm länger spielt.
Dank Deines fassettenreichen Humors kommen sowohl Frau als auch Mann einiges geboten.
Ich versuche das Programm für beide spannend zu gestalten. Man sagt zwar „Frauenkabarett“, aber ich verstehe das eigentlich nicht ganz. Man sagt auch nicht „Männerkabarett“. Das ärgert mich immer, weil ich kein Kabarett für Frauen mache, ich bin halt eine. – Schlafen ist übrigens auch eine gute Energiequelle.
Stimmt, wenn man dazu kommt. (lacht) Wie hast Du den Tag nach der Premiere verbraucht?
Das weiß ich gar nicht mehr so genau – ich hab mich mal ausgeschlafen. Im Moment gibt es keinen Tag an dem ich nicht stundenlang arbeite, weil ich mein Management selber mache und in nächster Zeit gehe ich auf viele Tourneen. Ich kann sagen, ich bin fast jede Woche irgendwo, ich versuche einmal im Monat in Wien zu sein, den Rest bin ich in den Bundesländern oder in Deutschland.
Wie lange bist Du unterwegs?
Normalerweise zwei bis vier Tage, meistens nicht länger.
Bleibt da noch Zeit sich etwas anzusehen?
Nein, ich komme meistens an den Ort, mache Technik-Check mit dem Techniker vor Ort, dann spiele ich, gehe auf mein Zimmer, oder wenn ich in einer Stadt Freunde habe, dann sitzen wir danach noch zusammen, und am nächsten Tag fahre ich weiter. Das ist wirklich ein Arbeitsablauf.
Da kommen einige Kilometer zusammen.
Ja, ich fahre alles mit dem Zug, im Zug kann ich die Zeit für andere Sachen nutzen, ich kann Arbeiten, DVD schauen, beim Fenster hinausschauen. (lacht)
Damit ist wahrscheinlich auch schon die Frage nach den Zukunftsplänen be-
antwortet, oder?
Mein Zukunftsplan wäre, dass es so gut weitergeht wie im Moment, dass alles noch besser wird, dass das Programm sich noch mehr entfalten und aufblühen kann. Eigentlich bin ich sehr glücklich mit dem wie es jetzt ist, und es darf seinen Weg gehen.
Was wolltest Du schon immer machen, bist aber noch nicht dazugekommen?
Ich würde gerne mal ein musikalisches Programm machen. Ich glaube aber, dass die momentane Mischung aus Text und Musik für mich besser ist. Eigentlich habe ich mir mit dem Soloprogramm diesen Wunsch schon selber verwirklicht. Ich habe noch viele Wünsche, Theater und Film spielen. Ich wünsche mir möglichst viele schöne Projekte. Regie interessiert mich immer mehr.
Gibt es schon konkrete Pläne / Angebote?
Ich habe in den letzten Jahren für Kollegen Regie gemacht. Ein ganz tolles Pro-
jekt war „Music and Comedy“. Das besondere daran war, dass zwei befreundete Musiker ein englischsprachiges Comedy-Programm gemacht haben. Mit Leuten arbeiten ist eine wahnsinnig schöne Sache. Man lernt auch wahnsinnig viel für sich selber, wenn man auf der anderen Seite ist.
Wie geht es Dir, wenn Du Regieanweisungen bekommst?
Wenn es von der richtigen Person kommt, gut. Ich suche mir genau aus mit wem ich zusammenarbeite kann und will, wessen Meinung und Stil ich schätze, und dann funktioniert es sehr gut. Ich kann das schon sehr gut annehmen, wenn ich sehe, wenn jemand mich gut führt, mich erkennt und erkennt was für mich gut wäre. Es gibt nichts Fruchtbareres als gute Regie-Schauspiel-Zusammen-
arbeit, das ist schon eine tolle Sache. – Ich werde oft gefragt, wer hat denn das Programm geschrieben. Und wenn ich sage „Ich selber.“, dann sind die Leute irgendwie verblüfft, „Wie alleine?“ Wahrscheinlich traut man das einer Frau nicht zu, weil es auch noch nicht so oft vorkam. Es ist mir auch sehr wichtig, dass es nicht von jemand anderem für mich geschrieben wird, das wäre nicht weiter schlimm. Gute Kooperationen von mehreren Leuten, die zusammensitzen und dann etwas schreiben, sind doch super.
Durch reden kommen die Leute zusammen.
Ja, genau.
So wie dieses tolle Interview, vielen herzlichen Dank dafür.
Ja, super, ebenfalls vielen Dank. |
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