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Anna Lidman Felix Mosse und Sophie Isaacs Stuart Matthew Price
Sophie Isaacs, Stuart Matthew Price und Felix Mosse
COVERSTORY: RICHARD O'BRIEN'S ROCKY HORROR SHOW kehr nach Wien zurück & begeistert noch immer!
Text: Andrea Beckert, Fotos: Jens Hauer

Noch bis 16.12.2017 wird das Wiener MuseumsQuartier zum Mekka für alle Rocky Horror-Fans! Richard O'Brien's weltberühmte „Rocky Horror Show“ kehrt wieder zurück in die Halle E, wo außerirdische Geschöpfe vom fernen Planeten Transylvania mit Fans eine schrille Party feiern.

Wien-Prämiere:
Eine aufwendige Inszenierung des erotischen Kult-Musicals und die neuen Ensemble-Mitglieder wurden bei der Wien-Premiere am 30. November euphorisch gefeiert. Unter Mitarbeit des genialen Richard O’Brien und seinem ausgezeichneten Kreativteam gaben technische Effekte der skurrilen Geschichte den letzten Feinschliff. Viele Zuschauer sahen das Enfant terrible des Musicals nicht zum ersten Mal. Ausgerüstet mit Klopapier, Zeitung, Knicklichter und Wasserpistole zelebrierten ausgelassene, teils stilecht kostümierte Fans in Korsett, Strapse und Stilettos die Live-Show und verwandelten die „Rocky Horror Show“ zu einem interaktiven Musical. Prädikat: Transylvanisch-galaktisch-gut!
Fazit:
Richard O’Brien, Autor, Komponist und Riff Raff der ersten Stunde, und der bekennende „Rocky Horror Show“-Fan und Regisseur Sam Buntrock haben sich am Ursprungsskript orientiert und dieses mit neuen technischen Effekten erweitert. Herausgekommen ist dabei eine temporeiche Inszenierung des erfolg-
reichen Kultmusicals, wo Ohrwürmer, liebevoll ge-
staltete Kostüme und perfektes Make-up weiterhin restlos begeistern und sich mit Neuem, zum Beispiel mit grellen Licht-Spezialeffekten, zu einem harmo-
nischen Ganzen verbinden. Matthew Mohr öffnet Darstellern und Publikum gleichermaßen durch
seine ebenso mitreißenden wie schwungvollen Choreografien das Tor in eine bizarr-glamouröse Welt mit höllischem Treiben und lustvollem Tanz.
Zwei Punkte machen die „Rocky Horror Show“ zu einem unvergesslichen Erlebnis: die grandiose Musik und die genial-bizarre Atmosphäre im Publikum. Zum Schluss gibt es Standing Ovations und tosenden Applaus für das gesamte Team.

Inhalt:
Es geschah in einer Novembernacht … Nach einer Hochzeit macht sich das junge, untadelige Paar Brad Majors und Janet Weiss auf den Weg, um einen ehe-
maligen Lehrer, einen gewissen Dr. Everett Scott, aufzusuchen. Im nächtlichen Sturm haben sie eine Autopanne. In einem nicht weit entfernt gelegenen Schloss erhofft sich das Paar Hilfe. Zögerlich öffnet ihnen ein kauziger Diener die Eingangstür. Durch-
nässt bis auf die Haut wird ihnen Einlass gewährt und sie platzen in die bizzarste Feier der Nacht: Der exzentrische „Master“ des Hauses feiert in dieser speziellen Nacht eine seiner „Affären“. Brad und Janet werden im Labor Zeuge von der Geburt von Rocky. Frank’n’Furter, Brad, Janet und die Diener-
schaft feiern eine hemmungslose Orgie. Inzwischen trifft Dr. Scott im Schloss ein. Riff Raff und Magenta setzten mit Lasern dem verrückten Treiben ein Ende. Frank’n’Furter spürt, dass sein Ende naht: „I’m Going Home“… Und die Rocky-Gemeinde nimmt Abschied – jedoch nicht ohne noch einmal „Let’s Do the Time Warp Again!“ zu singen und zu tanzen.
  Cast:
Ein neues, internationales Ensemble setzt die sexy und rockige Inszenierung mit exzellenten schau-
spielerischen und teils herausragenden gesang-
lichen Leistungen perfekt um: Dr. Frank'n'Furter, ver-
körpert von Gary Tushaw, zieht verführerisch wie eh und je seine weiblichen wie männlichen Fans in seinen Bann. Riff Raff-Darsteller Stuart Matthew Price singt sich mit seiner ausdrucksstarken Stimme auf Anhieb in die Herzen des Wiener Publikums und bekommt für sein begnadetes Schauspieltalent enthusiastischen Applaus. Katie Monks (Cover für Anna Lidman), die Riff Raffs böse schöne Schwester Magenta verkörpert, stimmt mit ihrer prägnanten Stimme und dem Eröffnungssong „Science Fiction Double Feature“ die erwartungsvollen Besucher auf die folgende Party wunderbar ein und ist eine eben-
bürtige Gefährtin für Riff Raff. Herrlich zum Mitver-
folgen ist, wie das anfangs prüde junge Paar Janet Weiss, Sophie Isaacs, und Brad Majors, Felix Mosse, schrittweise von ihren biederen Kleidern befreit werden und langsam am exzentrisch erotischen Treiben glaubwürdig gefallen finden. Aaron Kavanagh, der am Premierenabend für den leider verletzten Ryan Goscinski einsprang, mimt den liebenswerten, aber für die Rolle leider ein wenig zu schmächtigen, Rocky. Holly Atterton als Columbia und Daniel Fletcher als Eddie und Dr. Scott runden das spielfreudige Ensemble ab. Als „Phantom“ stehen Jenny Perry, Paul Knights, Christopher Parkinson und Sarah Wilkie auf der Bühne.

Der deutsche Publikumsliebling Sky du Mont über-
nimmt für das Wiengastspiel alternierend zu Herbert Steinböck die Rolle des Erzählers. Nachdem er dem müden Wiener Premieren-Publikum mit frechen Sprüchen einheizte, verbreitete sich Partystimmung im ganzen Saal. Es dauerte nicht lange bis die ersten „boring“-Rufe aus dem Publikum kamen, auf die der schlagfertige Gentleman souverän reagierte.

Und von einer fabelhaften sechsköpfigen Band, die auf einer Galerie oberhalb der Bühne ihre Instru-
mente „bearbeitet“, kommt der adäquate Rocksound.
  DOs and DON'Ts für die Show – mitmachen ausdrücklich erwünscht!
Ein weiterer unerlässlicher Bestandteil für die per-
fekte Rocky-Horror-Show-Party ist natürlich ein um-
fangreiches Fan-Package, welches am Merchandis-
ing-Stand vor Ort erhältlich ist. In der Horror-Tasche findet der wahre Fan alle erlaubten Gegenstände, welche er für den puren Spaß braucht, um so zum unentbehrlichen Teil der vergnüglich-bizarren Show zu werden. Gelegenheiten für die interaktive Betätigung gibt es laufend. Jeder darf – niemand muss – ohne Rücksicht auf gute Sitten mitmachen, es darf zwischendurch gerufen und gebuht werden. Das Spiel kann beginnen:
Nach der Hochzeit wirft man Konfetti; während des Gewitters schützt eine Zeitung (oder eventuell das Programmheft) nicht nur Janet, weil der „echte Regen“ durch Wasserpistolen simuliert wird; um das Licht in Frankensteins Schloss besser sehen zu können werden Leuchtstäbe geschwenkt; Brad und Janet werden im Labor Zeuge von Frank’n’Furters Experiment, statt Applaus für die fulminante Schöpfungsrede von Dr. Frank'n'Furter ratscht man mit der Ratsche und bei der Erschaffung seiner Retorten-Schöpfung Rocky schlüpfen der „Master“ und das Publikum in rote Gummihandschuhe; nachdem das Resultat geglückt ist, werfen Transsilvanier auf der Bühne und das Publikum nochmals Konfetti, um Rocky und Frank'n'Furter den Weg ins Bett zu versüßen; passend zum Song „I’m Going Home … cards for sorrow, cards for pain…” verabschiedet man sich mit einem Spielkartenregen.
Bei der sehnsüchtig erwarteten Zugabe und DER Rocky Horror-Hymne formiert sich der tanzbegeis-
terte Fan mit Gleichgesinnten, gehört so für kurze Zeit zum „Ensemble“ und ALLE tanzen „The Time Warp“ again.

WICHTIGER HINWEIS: Bitte nichts auf die Schau-
spieler und auf die Bühne werfen! Ebenfalls sind selbst mitgebrachte Utensilien wie beispielsweise Feuerzeuge, Wunderkerzen, Reis, Wasserbomben, Super-Soakers und ähnliches aus Sicherheitsgrün-
den strengstens VERBOTEN!
Holly Atterton, Stuart Matthew Price, Anna Lidman und Cast Sky du Mont Gary Tushaw und Cast
Holly Atterton und Daniel Fletcher Sophie Isaacs und Ryan Goscinski Gary Tushaw und Cast
RICHARD O'BRIEN'S ROCKY HORROR SHOW
29. & 30.11 (Premiere), 01. – 03., 05. – 10. & 12. – 16.12.17, Wiener Museumsquartier Halle E
Dauer: ca. 120 Min. (inkl. einer Pause)
Sprache: In englischer Sprache (inkl. Songs), Erzählerrolle auf Deutsch
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Vorstellungen: Di. – Fr. 20:00 Uhr, Sa. 15:00 & 20:00 Uhr, So. 15:00 & 19:00 Uhr
Kartenvorverkauf: Unter www.oeticket.com, telefonisch +43 (1) 96096, und bei allen Österreich-Ticket-Verkaufsstellen. Tickets sind unter www.rocky-horror-show.de, sowie an der Tageskassa im Wiener Museumsquartier Mo. – Sa. von 10:00 – 19:00 Uhr erhältlich.
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