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BEATLES AN BORD – ein Comedy Musical von Enrique Keil!
COVERSTORY: BEATLES AN BORD – beste „Ünter’altung“ mit Lachgarantie unter dem freien Himmelszelt!
Text: Andrea Beckert, Grafikdesign: Mehdi Rahmati | BASiS.KULTUR.WiEN, Fotos: Bettina Frenzel

Wien, 18. Juni 2026. Bei herrlichem Sommerwetter begann am 17. Juni die Saison 2026 der legendären Tschauner Bühne in Wien-Ottakring mit „Beatles an Board“. Gut gelaunte Gäste, darunter zahlreiche prominente Persönlichkeiten, nahmen am Mittwochabend in der „Holzklasse“ Platz. Anschließend hieß es: „Bitte anschnallen!“, denn der turbulente Premierenflug fand bei offenem Dach statt.
Das Comedy Musical „Beatles an Bord“ von Enrique Keil handelt von den drei Flugbegleiterinnen Babette, Jeanette und Raclette der Fluglinie Jet Baguette. Während eines turbulenten Flugs von Wien nach Paris versuchen sie mit einem Unterhaltungsprogramm aus mehr als 20 Beatles-Songs, zahlreiche Pan-nen zu überspielen und die Passagiere bei Laune zu halten.
Das fantastische Ensemble – Ines Hengl-Pirker, Marina Petkov und Ryta Tale – hatte dabei offensichtlich viel Spaß im Passagierraum bzw. auf der Bühne. Und das restlos begeisterte Premierenpublikum kam im Laufe des Abends aus dem Lachen nicht mehr heraus. Der frenetisch umjubelte Premierenabend ging mit minutenlangem Standing Ovations zu Ende und war somit ein voller Erfolg.
„Beatles an Bord“ steht bis 6. September 2026 an ausgewählten Terminen am Flugplan bzw. am Spielplan der Tschauner Bühne. Prädikat: Fantastique – wie man in Frankreich sagen würden!
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BEATLES AN BORD – ein Comedy Musical BEATLES AN BORD – ein Comedy Musical BEATLES AN BORD – ein Comedy Musical BEATLES AN BORD – ein Comedy Musical
Wer nun bei „Beatles an Bord“ mitfliegen möchte, sollte starke Nerven und vor allem kräftige Lachmuskeltn haben sowie seine Flugangst über Bord werfen. Es zahlt sich aus!

Hier ein Überblick darüber, was Passagiere bzw. reiselustige Besucher*in-nen erwarten dürfen – mit einem Augenzwinkern!
Flug: von Wien nach Paris (oder an einen anderen Ort)
Fluglinie: Jet Baguette
Kategorie: Holzklasse
Ticketpreise: € 42,--, € 28,--, Restplätze noch verfügbar
Ort: Maroltingergasse 43, 1160 Wien
Check in (Einlass): ab eine Stunde vor Abflung
Boarding (Sitzplätze einnehmen): Ein paar Minuten vor Abflug
Abflug (Beginn): Premierenflug: 19:00 Uhr, alle weiteren Termine: 19:30 Uhr
Tipp: In der Holzklasse darf man keinen hohen Komfort erwarten, da die Flug-linie alle Kosten und Mühen gescheut hat. Die Bordverpflegung ist am Flughafen vergessen worden. Für die eigene Sicherheit müssen nervenstarke Passagiere selbst sorgen. Idealerweise bringen Sie Ihren Sicherheitsgurt und Ihre Sauer-stoffmaske mit. Andernfalls könnte es passieren, dass Sie vor lauter Lachen vom Sitz fallen und die Luft wegbleibt. Dann steht einem turbulenten Flug bzw. einer unterhaltsamen Vorstellung nichts mehr im Weg! Guten Flug! ;-)

Über den Premierenflung bzw. Premierenabend:
Bevor es hieß „Ready for take-off“, gab es eine Begrüßung durch Prof. Harry Kopietz (Präsident von BASiS.KULTUR.WiEN), der die langjährige Geschäftsfüh-rerin Monika Erb würdigte und in den Ruhestand verabschiedete, Jürgen Partaj, der sich als ihr Nachfolger vorstellte, und Wolfgang Haas von Schwechater Bier. Im Anschluss erklärten alle vier gemeinsam die Tschauner-Saison feierlich für eröffnet und gaben die Startbahn für den Abflug frei. Dem musikalischen Start der Fluglinie stand nun nichts mehr im Weg und drei französische Flugbeglei-terinnen hießen die zahlreichen Passagiere, alias Publikum, willkommen.

Inhalt:
Die drei französischen Flugbegleiterinnen Babette, Jeanette und Raclette von Jet Baguette stimmen ihre Passagiere bzw. ihr Publikum auf eine „Magical Mystery Tour“ von Wien nach Paris ein. Doch bei diesem Flug geht alles schief, was nur schiefgehen kann – Turbulenzen und Chaos sind vorprogrammiert. Der 80-jäh-rige Pilot Jean-Pierre Sarkozy, dessen Stimme nur aus dem Off zu hören ist, ist stockbesoffen und hat sich verflogen. Der Co-Pilot Maurice ist bereits verstor-ben und gilt nur noch als ein „Nowhere Man“. Zur großen Überraschung schafft es die marode sowjetische Maschine aus den 1960er-Jahren abzuheben. Darauf-hin singen die Damen vor Freude „Here Comes the Sun“.
Eine absurde Situation folgt auf die nächste. Doch die drei tollkühnen Franzö-sinnen in Uniform bringt nichts aus der Fassung. Im Gegenteil: Sie versuchen mit einem ausgeklügelten "Ünter'altungsprogramm", von den vielen Pannen an Bord abzulenken und die Fluggäste mit Beatles-Songs bei Laune zu halten.
Zwischen Gezicke und Liebeskummer wird zudem ein positiver Schwanger-schaftstest auf der Bordtoilette gefunden. Wer mag wohl schwanger sein?
Der Treibstofftank hat ein Leck, doch alle halten bei „We can work it out“ zu-sammen. Beim Ausfall des zweiten Triebwerks droht bereits eine Notwasserung auf der Donau. Die drei Stewardessen hoffen, mit dem rockigen Lied „With A Little Help From My Friends“ den drohenden Absturz abzuwenden. Keine Panik! Dennoch wären sie froh gewesen, wenn bereits „Yesterday“ gewesen wäre, dann hätten sie nicht rufen müssen: „Help!“ Als die Stewardessen bemerken, dass keine Fallschirme vorhanden sind, scheint das Drama perfekt zu sein. Doch wer aus dem Trio erweist sich am Ende als „rettender Engel“?
Wird das gestohlene, marode sowjetische Flugzeug aus den 60er Jahren jemals in Paris ankommen? Wird der 80-jährige Pilot wieder nüchtern und in der Lage sein zu landen? Was geschieht mit dem toten Co-Piloten in der Gepäckablage? Ist eine Notwasserung auf der Donau erfolgversprechend? Werden sich die Pas-sagiere durch Beatles-Songs von den Pannen ablenken lassen?
Die Antworten auf diese Fragen und viele weitere erfahren nervenstarke Be-sucher*innen, wenn sie ebenfalls ein „Ticket to ride“ erwerben und das Stück selbst ansehen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Fazit über die frenetisch umjubelte Premiere am 17. Juni 2026:
Das Comedy Musical „Beatles an Bord“ ist die erste Eigenproduktion dieser Sai-son und besitzt das Potenzial, der nächste Publikumserfolg zu werden.
Ein erfahrenes Leitungsteam garantiert auch in diesem Jahr erneut puren Musi-calgenuss. Regie und musikalische Leitung lagen in den bewährten Händen von
  Markus Richter. Rita Sereinig ließ die Schauspielerinnen abwechslungsreiche und schwungvolle Choreografien tanzen. In den von Elisabeth Töglitzer gestal-teten, sexy grün-weißen Fluguniformen zogen die drei Damen alle Blicke auf sich. Besonders auffällig waren die Kappen, die mit passenden Baguettes als Dekoration versehen waren. Petra Fibich-Patzelt verwandelte die Kultbühne in Ottakring in eine farbenfrohe Flugzeugkabine im Stil der 1960er Jahre. Terry Chladt rundete mit Musik- und Tonaufnahmen die Produktion perfekt ab.

Das hervorragende Ensemble begeisterte durch große Spielfreude und beein-druckende Stimmen. Ines Hengl-Pirker, Marina Petkov und Ryta Tale nutzten ihre Talente vollständig, indem sie mit allen Klischees spielten. Mit französi-schem Akzent und zahlreichen Wortverdrehungen sorgten die drei Darstellerin-nen für viele Lacher im Publikum. Ines Hengl-Pirker stellte Babette, die seriöse und strenge Chefstewardess, überzeugend dar. Für Furore sorgte sie mit ihrer opernhaften Darbietung von „Help!“ und beeindruckte durch hohe Töne. Mit gekonnt gesetzten Nuancen in Mimik und Gestik überzeugte Ryta Tale als ver-ruchte Flugbegleiterin Jeanette, die in jeder Stadt eine Affäre hat, stets die männlichen Bordgäste im Blick behält und sich am liebsten um deren „Eiffel-türme“ am liebsten „Eight days a week“ kümmert. Zudem präsentierte sie sich als Expertin für Fortpflanzungstänze auf einer einsamen Insel, wo sie sich gerne vermehrt. Marina Petkov meisterte ihre Rolle der rothaarigen Raclette brillant. Als junge Flugbegleiterin in Ausbildung erhielt sie viel Mitgefühl von den anwe-senden Passagier*innen, da sie von ihren älteren Kolleginnen häufig gemobbt wurde und keinen Boyfriend hatte. Sie hoffte, bei ihrem Job ihre große Liebe aus Kindertagen wiederzufinden. Hinter ihrem verträumten und etwas unbeholfenen Charakter verbarg sich ein Geheimnis, das alle überraschte und für ein glückli-ches Ende des turbulenten Fluges entscheidend war. Obwohl Markus Richter nicht persönlich auf der Bühne stand, hatte er häufig die Lacher auf seiner Seite. Seine Stimme, vom betrunkenen Piloten Jean-Pierre Sarkozy, war immer wieder aus dem Off zu hören. Mit etwas Fantasie konnten sich die Passagiere vorstel-len, wie er wankend ging und in unordentlicher Uniform wirkte. Allein diese Vor-stellung sorgte für mehrmaliges Schmunzeln.

Da die Beatles beim Jungfernflug mit an Bord waren, steht deren Musik selbst-verständlich im Mittelpunkt. Für das Comedy Musical wurden mehr als 20 Hits der Liverpooler Legenden völlig neu arrangiert und in die humorvolle Handlung eingebettet. So hatten die Flugbegleiterinnen für jede Panne und Situation das passende Lied parat. Zu den Highlights zählten Jeanettes „Eight Days a Week“ mit verführerischen Tanzeinlagen, Babettes „Help!“ als klangvolle Opernarie sowie Raclettes „Fool on the Hill“. Zu „Yesterday“ wurde Walzer getanzt und in „I Want to Hold Your Hand“ schwärmten die drei Damen vom vielgeliebt, aber be-reits toten Co-Piloten Maurice. Großen Anklang beim Publikum fanden Klassiker wie „Satisfaction“, „Strawberry Fields Forever“, das sehr schnell gesungene „From Me to You“ sowie „A Hard Day’s Night“.

Die neue Eigenproduktion hielt ihr Versprechen: Die Lachmuskeln der anwesen-den Gäste erlebten einen Höhenflug, den sie nicht so schnell vergessen werden. Das amüsierte Publikum spendete am Ende minutenlang Standing Ovations.
Kurz gesagt: Dieser kurzweilige, turbulente und humorvolle Abend verging wie im Flug! Fantastique!

UNISEX-BEWERTUNG: 5 von 5 Baguettes bzw. 5 von 5 Punkte

BEATLES AN BORD
17. (Premiere) & 19.06. / 02. – 04., 23. & 24.07. / 11., 12. & 13.08. / 04. – 06.09.26, Tschauner Bühne

Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Maroltingergasse 43, 1160 Wien, www.tschauner.at
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