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AUSFLUGSTIPP: TIERGARTEN SCHÖNBRUNN – bietet das ganze Jahr über einzigartige Erlebnisse!
Text und Fotos: Andrea Beckert
Der älteste Zoo der Welt, eingebettet in eine historische barocke Parkanlage, ist immer einen Besuch wert – sowohl im Sommer als auch im Winter!
Zu Beginn des Jahres fand ein Festessen der besonderen Art statt: Die Afrikanischen Elefanten erhielten den Schönbrunner Christbaum als abwechs-lungsreiches Spielzeug und natürlichen Knabberspaß. Prädikat: Besonders wertvoll! |
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Die Schönbrunner Elefanten haben den Christbaum zum Fressen gerne!
Die feiertliche Übergabe und Verfütterung der Christbäume an die Elefanten ist eine liebgewonnene Tradi-tion im Tiergarten Schönbrunn. Am 14. Jänner 2026 freuten sich die Dickhäuter wieder über ihr „Geschenk“.

Bereits in den frühen Morgenstunden fällten die Forstexperten der Österreichischen Bundesforste die 18 Meter hohe Fichte. Wenige Stunden später wurde der Baum vom Ehrenhof von Schloss Schönbrunn in die Außenanlage der Afrikanischen Elefanten im benachbarten Tiergarten geliefert. Eine Tierpflegerin legte mit zahlreichen Karotten eine schmackhafte Fährte vom Innenbereich bis zum Nadelbaum und dekorierte die-sen zusätzlich. Nach dem Training (täglich ab 10:00 Uhr) waren Elefantenkuh Numbi und ihr Jungtier Mapu-to die Ersten, die den Baum neugierig erkundeten. Numbi genoss die Delikatesse sofort, während der kleine Elefantenbulle, der mittlerweile 500 kg schwere ist, die nadelige Attraktion neugierig begutachtete und schnell Gefallen daran fand. Das neue „Spielzeug“ wurde mit den beiden Greiffingern an der Rüsselspitze untersucht, geschubst und intensiv bearbeitet. Danach folgte die Leitkuh Tonga mit ihren beiden Töchtern Mongu und Iqhwa. Später genoss auch Bulle Abu die Abwechslung auf dem winterlichen Speiseplan. Der schwere Stamm wurde gestoßen und die Rinde abgeschält. Die aromatischen Nadeln und Äste ergänzten das übliche Futter auf schmackhafte Weise.
Die 160 Jahre alte Fichte aus dem Raurisertal nutzen die Afrikanischen Elefanten nun zum Zerren, Schrub-ben und Knabbern, was ihre natürlichen Verhaltensweisen fördert. Die Besucher*innen können die Herde jetzt über einen längeren Zeitraum beim Spielen und genussvollen Fressen des Christbaums beobachten.

Andreas Gruber, Vorstand der Österreichischen Bundesforste: „Es ist schön, dass unsere Weihnachtsfichte so vielen Menschen Freude bereitet hat. Dass sie nun im Tiergarten eine so nachhaltige und sinnvolle Nach-nutzung findet, schließt den natürlichen Kreislauf perfekt ab.“

Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck: „Wir legen großen Wert darauf, unsere Elefanten tierge-recht zu umsorgen. Dazu gehört auch eine entsprechende Beschäftigung, die wir durch tägliches Training, das Verstecken von Futter und weitere Maßnahmen sicherstellen. Der Christbaum ist jedes Jahr ein beson-deres Highlight für unsere sechsköpfige Herde und stellt für diese eine willkommene Überraschung dar.“

Übrigens, auch andere Tiere in ihren Innen- und Außenanlagen freuten sich über Besuch. |
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Tiergarten Schönbrunn
Der Haupteingang (Schloss Schönbrunn / Neptun) befindet sich direkt am Schönbrunner Schlosspark. Es gibt noch zwei weitere Ein-
und Ausgänge (Palmenhaus / Hietzing und Gloriette / Tirol).
1130 Wien
Telefon: +43 (1) 877 92 94-0
Email: office@zoovienna.at
www.zoovienna.at
Öffnungszeiten:
Täglich ab 09:00 Uhr geöffnet – 365 Tage im Jahr – auch an Feiertagen. Die Schließzeiten sind je nach Jahreszeit zwischen 16:30 und 18:30 Uhr, siehe hier. |
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