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The Story of Jazz (05. – 07.10., 23. – 25.11.23 / 22. – 24.02., 11. –13.04.24))   The Story of Jazz 2023/24 – mit vier Portraits of the Lions!
Veranstalter: Kurt Prohaska, Grafik: Kumpfhuber
05. – 07.10.23, Chapter 1: Duke's Place
23. – 25.11.23, Chapter 2: Miles' Tones
22. – 24.02.24, Chapter 3: Bags' Grooves
11. – 13.04.24, Chapter 4: Trane Connections
Theaterverein Wiener Metropol, Metropoldi

Hernalser Hauptstraße 55, 1170 Wien
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
  „The Story of Jazz“ geht 2023/24 im Wiener Metro-pol mit neuen Kapiteln der Jazz-Geschichte weiter. Unter dem Motto „Portraits of the Lions“ will Kurt Prohaska zusammen mit seinem Trio und handver-lesenen Special Guests vier der herausragendsten Persönlichkeiten des Jazz vorstellen und ehren.
Chapter 1: Duke’s Place
Kurt Prohaska Trio:

Kurt Prohaska (piano), Joe Abentung (double bass), Dusan Milenkovic (drums)
Special Guests:
Lady Lili Mae (voc), Christof Zellhofer (cornet, trumpet), Karel Eriksson (trombone), Tomy Molnár (saxes, clarinet)

Im ersten Kapitel der Saison begibt sich das Kurt Prohaska Trio zusammen mit handverlesenen „Followers“ des Duke Ellington Orchestra’s an Duke’s Place, um sich vor Duke Ellington, dem einflussreichsten Pianisten, Komponisten und Bandleader der Jazzgeschichte zu verneigen.
Im Jazz-Himmel nimmt Duke Ellington (1899-1974) zweifelsohne einen ganz besonderen, wenn nicht sogar den höchsten Platz ein. Als Pianist war er einer der wichtigsten Neuerer des Stride-Pianos. Als Komponist verfasste er annähernd 2000 Musikstücke, von denen an die hundert zu Jazz-Standards wurden. Als Bandleader trug er zur Ausprägung des Swing als Bigband-Stil bei. Als Arrangeur dachte er „orchestral“ – die Band war sein Instrument. In seinem Orchester beschäftigte und förderte er die herausragendsten Komponisten, Arrangeure, Solistinnen und Solisten der Jazz-Geschichte: Billy Strayhorn, Juan Tizol, Johnny Hodges, Ben Webster und Ella Fitzgerald, um nur einige wenige zu nennen.
Diesen herausragenden Creator of American Music mit einem kleinen Abbild seines großen Orchesters zu skizzieren und zu ehren, ist Aufgabe von Chapter 1 der The Story of Jazz 2023/24.

Chapter 2: Miles‘ Tones
Kurt Prohaska Trio:

Kurt Prohaska (piano), Paul Müller (double bass), Dusan Milenkovic (drums)
Special Guest:
Markus Pechmann (trumpet)
 
Im zweiten Kapitel der Saison lädt das Kurt Prohaska Trio Markus Pechmann, den wahrscheinlich vielseitigsten Trompeter Österreichs, ein, Miles‘ Tones nachzuempfinden, die zu Meilensteinen des coolsten Trompeters der Jazzgeschichte, Miles Davis, geworden sind.
Miles Davis (1926-1991) war einer der innovativsten und obendrein kommerziell erfolgreichsten Schlüsselfiguren im Jazz. Er beeinflusste die Entwicklung unterschiedlicher Jazz-Stile wie Cool Jazz, Modal Jazz und Fusion maßgeblich.
Ursprünglich im Bebop rund um Charlie Parker angesiedelt, entwickelt Miles Davis ab etwa 1950 den Cool Jazz mit seinem sanften Klang, der sich deutlich vom Bebop unterscheidet. Völlig neue Improvisationsmöglichkeiten erschließen sich dem Trompeter später im modalen Jazz, der in der Davis-Komposition „Milestones“ seine erste Veröffentlichung findet. Und nicht zuletzt mithilfe der österreichischen Jazz-Legende Joe Zawinul vollzieht Miles Davis schließlich die Verschmelzung von Jazz und Rockmusik.
Markus Pechmann zählt zu der seltenen Spezies an Trompetern, die einen alle Nuancen eines Miles Davis authentisch erleben lässt. Denn um Miles zu zitieren, braucht es umfassende Erfahrung in Jazz, klassischer und moderner europäischer Musik sowie in Funk und Rock. Und die hat er, der „Pechi“.

Chapter 3: Bags‘ Grooves
Kurt Prohaska Trio:

Kurt Prohaska (piano), Paul Hondl (double bass), Dusan Milenkovic (drums)
Special Guest:
Tobias Meissl (vibes)
 
Im dritten Kapitel der Saison erzeugt der junge, am Berklee College of Music feingeschliffene Vibraphonist Tobias Meissl zusammen mit dem Kurt Prohaska Trio Bags‘ Grooves wie einst Milt Jackson, einer der wichtigsten Protagonisten des Modern Jazz.
Auf einem metallischen Instrument wie dem Vibraphon einen derart warmen Klang zu erzeugen, dem Blues immer wieder neue Nuancen zu entlocken und zu swingen wie ein Teufel, das machte Milt Jackson (1923-1999) – Spitzname „Bags“ – mehreren Generationen moderner Instrumentalisten vor. Schon als Kind ein Multi-Talent auf Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Violine und Gesang entdeckte er mit 16 das Vibraphon, auf dem er zusammen mit Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Thelonious Monk den Bebop entwickelte. Im Modern Jazz Quartet machte „Bags“ zusammen mit John Lewis, Percy Heath und Conny Kay Furore mit einer einzigartigen kammermusikalischen Mischung aus klassischer Musik, Cool Jazz und Blues.
Dort, wo Milt Jackson ein Ehrendoktorat erhielt, nämlich am Berklee College of Music in Boston, begann der Wiener Vibraphonist Tobias Meissl schon im Alter von 19 Jahren ein mehrjähriges Studium mit den Schwerpunkten Jazzkomposition und Professionelle Musik. Ein äußerst selten und mit hohen Auflagen verbundenes Vollstipendium und ein Diplom summa cum laude spechen für sich! Er selbst: „Eine Hommage an Milt Jackson! Cool!“

Chapter 4: Trane Connections
Kurt Prohaska Trio:

Kurt Prohaska (piano), Clemens Gigacher (double bass), Dusan Milenkovic (drums)
Special Guest:
Oliver Marec (alto/tenor/soprano saxophone)

Im vierten und letzten Kapitel der Saison lässt das Kurt Prohaska Trio den fulminanten Oliver Marec am Alt-, Tenor- und Sopransaxophon Trane Connections erkunden – die Verbindungen von Swing bis Avantgarde, die John Coltrane zum vollendeten Musiker gemacht haben.
Mit John Coltrane (1926-1967) schien die Entwicklung des Jazz ihren finalen Höhepunkt zu erreichen. Während Miles Davis sich vom modalen Jazz zum Rockjazz entwickelte, begab sich „Trane“ mit seinen Klangwolken bis in spirituelle Welten. Er interpretierte Broadway-Songs wie „My Favorite Things“ völlig neu, baute auf Klassikern wie dem uralten „Bye Bye Blackbird“ nahezu freie Improvisation auf, stellte die komplexe Rhythmik von Mongo Santamarias „Afro Blue“ noch einmal auf den Kopf und schuf mit Stücken wie „Blue Train“, „Giant Steps“ oder „Naima“ kompositorische Glanzleistungen. Coltrane spielte anfangs Altsaxophon, seit den frühen 1950er-Jahren fast ausschließlich Tenor- und ab 1960 auch Sopransaxophon.
Aus ähnlichem Holz ist der Saxophonist Oliver Marec geschnitten. Er begeistert sich seit seiner Jugend für die große melodische Gestaltungskraft seines Idols John Coltrane und ist der ideale Musiker, so gut wie alle Trane Connections aufzuzeigen.

Kartenvorverkauf: Tickets sind bei Wien-Ticket telefonisch unter +43 (1) 588 85, Fax: +43 (1) 588 30 539 täglich von 09:00 – 21:00 Uhr, im Pavillon an der Oper (Herbert-von-Karajan-Platz, 1010 Wien) täglich von 10:00 – 19:00 Uhr und unter www.wien-ticket.at, im Wiener Metropol telefonisch unter +43 (1) 407 77 407, an der Tageskassa Mo. – Sa.: 11:00 – 18:00 Uhr, Abendkassa ab 17:00 Uhr, per E-Mail an tickets@wiener-metropol.at und unter www.wiener-metropol.at, sowie bei Kurt Prohaska telefonisch unter +43 (699) 818 75 770 und per E-Mail an kurt.prohaska@gmx.at erhältlich.
Ermäßigungen für Kombiticket und Jahresabo: Nur direkt bei Kurt Prohaska und im Kartenbüro vom Wiener Metropol, nicht online buchbar: Jahresabo (Kauf aller 4 Kapitel) 23.- / Ticket, Kombiticket (Kauf von mind. 2 Kapiteln) 25.- / Ticket erhältlich.

Änderungen und Fehler vorbehalten.