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SPOTLIGHT:
JAHPREMACY – musikalischer Sonnenschein

Interview: Andrea Beckert, Fotos: Jahpremacy

Die österreichische Formation Jahpremacy hinterließ schon als Support von Shaggy bleibende Eindrücke. Grund genug für uns, mal nachzufra-
gen wer hinter den karibischen Wohlfühl-Rhythmen steht. Das Gesangs-
duo nahm sich viel Zeit und stellte sich unseren Fragen:


Stellt Euch doch bitte mal, für all jene die Euch noch nicht kennen, vor: Wer steht hinter Jahpremacy und wie sieht Eure Arbeitseinteilung aus?
Jahpremacy ist ein Gesangsduo welches aus mir Marley Dread a.k.a Raspectah und Sista Irie`n besteht. Eine Arbeitseinteilung im Wesentlichen gibt es eigent-
lich nicht. Meistens hat einer von uns eine Idee für einen Song, die zusammen ausgearbeitet und gegebenenfalls dann auch gleich im neuen eigenen Ambas-
sajah-Studio aufgenommen wird.
Was bedeutet „Jahpremacy“?
Also der Name setzt sich aus den beiden Wörtern „JAH“ (Gott) und „SUPREMACY“
(Vorherrschaft) zusammen. Soll soviel bedeuten, als dass es für uns keine regierende „Rasse“ gibt. Vielmehr das jeder Mensch gleich viel wert ist, welches auch auf das Prinzip von „I and I“ („Ich und Ich“) zurückgeht – also nicht „you and me“ – was wiederum bedeutet, dass du genau soviel wert bist wie ich und umgekehrt. :-) Verstanden?!
Natürlich. ;-) Ihr habt vor kurzem Eure ersten beiden 7"-Platten auf Uplift Records veröffentlicht. Verlief die Arbeit so, wie Ihr es Euch am Anfang vorgestellt habt? Wo lagen die größten Herausforderungen?
Tja – die Arbeit war im Großen und Ganzen unkompliziert. Wobei die größte Überwindung für uns war mal in Jamaika zu singen, und dann auch gleich im Studio, denn vorher wussten wir nicht wie unsere Musik dort aufgenommen wird – also wie ernst genommen man wird. Wobei auch zu bedenken ist, dass in Jamaika jedes Wort verstanden wird und nicht wie hier vielleicht nur der Sinn. Eine große Erfahrung war es auch mit Fat Eye, einem bekannten Produzenten, zu arbeiten. Die ganze Arbeit war von allen Seiten her höchst professionell.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihr auf Euer eigenes Studio sicherlich zu Recht sehr stolz seid. Worauf seid Ihr noch stolz?
:-) Was uns im Moment enormen Auftrieb gibt ist das seit ca. einem Jahr besteh-
ende „Ambassajah-Camp“. Das ist eine Fusion, bestehend aus uns Jahpremacy, Danny Ranks, Weedbeat Sound, Loco Sound, Trinity Sound und unserer Back-
ing Band Barefoot Basement. Sinn und Ziel ist eine enge musikalische Zusam-
menarbeit auf und hinter der Bühne. Außerdem werden auch eigene Events veranstaltet wie z.B.: „Blessed Salute“ (letzten April) oder das bevorstehende „Lava Affair“ am 12. und 13. Oktober bei dem wir auch Ganjaman (Artist und Produzent) aus Berlin zu Gast haben.
Auf Eurer Website habe ich ein paar Informationen über die Zusammenarbeit mit jamaikanischen Artists und Produzenten gefunden. Verratet Ihr uns schon genauere Details?
Wir arbeiteten bei den letzten beiden Releases bereits mit jungen jamaikani-
schen Künstlern zusammen, da ja beide Songs Combination-Tunes sind und diese komplett in Jamaika gemixt und dann auch dort auf Vinyl gepresst wur-
den. Diese Zusammenarbeit wird auch in Zukunft weitergeführt.
Ich nehme mal an, dass Ihr fleißig an neuen Songs arbeitet, oder? ;-)
Na klar! ;-) Außerdem arbeiten wir (Ambassajah-Camp) an eigenen Riddims (Instrumentalstücke) und Songs die wir in weiterer Folge als Showcase CD (vielleicht schon Ende nächsten Jahres) präsentieren können.
Wer darf eigentlich Eure neuen Songs zum ersten Mal Probe hören und Euch
Sista Irie`n Marley Dread
Feedback geben, oder spielt Ihr diese gleich live vor Publikum?
:-) Gequält wird jeder mit unseren neuesten Ergüssen, der zufällig auf Besuch ist und sollte sich dies nicht ergeben, muss eben das Publikum herhalten… hehehe
Wie wichtig ist für Euch Spontanität beim Songschreiben und bei Live-Auftritten?
In erster Linie wird die Spontanität mit Sicherheit auf der Bühne ausgelebt. Es soll ja nicht jede Show die Selbe sein – wird auch für unser Stammpublikum dann zu fad. Weiters soll ja Musik etwas Lebendiges und nichts statisches sein – es gleicht ja auch nicht ein Tag dem Anderen!
Gott sei Dank! Ich habe den Eindruck, dass Ihr Eure Auftritte vor begeisterten Fans zelebriert. Was zelebriert Ihr sonst noch?
Hehehe :-) … Zelebriert werden endlos lange Meetings mit Freunden bis in die frühen Morgenstunden mit Recording Sessions oder einfach Gespräche (Reasonings).
Wie sehen Eure weiteren Zukunftspläne aus?
Geplant ist mal ein „Arbeitsurlaub“ im Jänner auf Jamaika, wo wir dann auch gleich unsere neuesten Aufnahmen (Riddims und Songs) von befreundeten Artists und Produzenten besingen und mixen lassen werden. Weiters planen wir eine Ambassajah-Camp Tour im kommenden Jahr, die uns durch einige europäische Länder führen soll – man darf gespannt sein. ;-)
Jamaika ist sicherlich nicht der schlechteste Arbeitsplatz, oder? ;-) Wie sieht dort Euer typischer Arbeitsalltag aus?
Na ja – im Groben kann man sagen, dass wir einmal pro Jahr auf der Insel sind – ist ja auch eine finanzielle Sache…leider. Typischen Alltag gibt es keinen. Wir haben unsere Pläne, die wir in der Zeit in der wir vor Ort sind umsetzen wollen / müssen – alles andere lassen wir auf uns zukommen.
In welcher Situation war Euch diese „musikalische“ Gelassenheit in „unserer“ hektischen Gesellschaft hilfreich?
Musik, im speziellen Reggae, war immer schon ein Bestandteil unseres Lebens, die uns durch gute und auch turbulente Zeiten begleitet.
Habt Ihr zum Schluss noch eine Botschaft für unsere LeserInnen?
Love and Honour from outta Ambassajah-Camp in each and every aspect!!!
Wir wünschen Euch einen lang anhaltenden Erfolg und viele ausverkaufte Konzert! DANKE für Eure Zeit.
Auch wir sagen Danke für Euren support. More Love. Marley Dread & Sista Irie`n

Hier noch alternative Weblinks:
www.jahpremacy.com
www.myspace.com/jahpremacy
www.myspace.com/ambassajahcamp
im Studio mit jamaikanischen Kollegen im Studio
mit jamaikanischen Kollegen
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