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Havasi Havasi Havasi
EVENTRÜCKBLICK:
HAVASI – klassische Virtuosität vereint sich mit Las Vegas-Glamour zu einem rockenden Konzertereignis!

Text: Andrea Beckert, Fotos: David Bitzan

Wien, 3. Dezember 2018. Gestern Abend strömten zahlreiche Liebhaber von moderner Klassik, Rock- und Weltmusik in die Wiener Stadthalle, denn dort, in der Halle D, gastierte der faszinierende, ungarische Pianist und Komponist Havasi mit seiner „Symphonic Concert Show“. Rund zwei Stunden lang sorgte der Ausnahmekünstler mit Rockstar-Ausstrahlung gemeinsam mit seinem Symphony Orchestra, Chor und Tänzer für atemberaubende Momente. Die Zuhörer waren jedenfalls restlos begeistert, wie der tosende Applaus bewies.
Das Konzertereignis:
Kurz nach 20:00 Uhr hatte das Warten ein Ende – Havasi und seine Kollegen betraten die Bühne in der Halle D der Wiener Stadthalle und wurden sogleich von den Fans mit herzlichem Applaus empfangen. Bereits mit dem Opener-Medley, „Sunrise“, „Reborn“ und „Hypnotic“, bekam das Publikum einen ersten Vorgeschmack auf den folgenden bombastischen Konzertabend. Havasi saß auf einer hoch über der Bühne schwebenden Plattform und spielte auf einer Orgel. Im Hintergrund folgen Zeppelin und Hub-
schrauber rund um das Empire State Building oder man sah Havasi lässig im Cabrio durch die Straßen fahren. Auf „Houdini“ folgten zwei sehr persönliche Songs, die der Familienmensch Balázs Havasi seinen beiden Kindern widmete: „Elinor“ und „Eliot“. Zu den nächsten Highlights zählten „The Warrior Within“, „Daisy’s Secret“ und „Faena“. Nach „Pannonia“ bekam Rock-Dummer Endi frenetischen Applaus für sein großartiges Schlagzeug-Solo. Emotional wurde es während der Nummer „Szülőföldem“, eine Homage an seine Großeltern. Ebenfalls Genuss pur war das sechs Minuten lange Lied „Wolf“. Dass ein Klavier auch maskulin klingen kann, bewies Havasi mit „Etude No.2“ als der Meister ziemlich energisch die Tastaturen seines Bösendorfer-Klavier „bearbeitete“. Danach kam es zu DEM Höhepunkte des Abends: Im „The Duel“ traf Piano auf Schlagzeug. Das Schlag-
zeug schwebte hoch über der Bühne, drehte sich um seine eigene Achse, während Rock-Dummer Endi einfach kopfüber weiter spielte. Das beeindruckte Wiener Publikum war sehr fair, spendete beiden Ausnahmemusikern frenetischen Applaus inkl. Standing Ovations, und so ging dieses atembe-
raubende Duell unentschieden aus. ;-)

Mindestens genauso energiegeladen ging es weiter, es folgten „You Can’t Stop Us“, „Prelude – The Age of Heroes“, „Miami Fever“, „Above The Mountains“ und „Tavaszi Szél“ („Spring Wind“ mit seiner sensationel-
len Choreografie und fantastischen Tänzer). Mit „Storm“ endete der offizielle Teil.
  Havasi   Der Klaviervirtuose beeindruckte Sonntag-
abend mit enormer Fingerfertigkeit beim Spielen seiner gefühlvollen, schnellen und oftmals lang-
samen und berührenden Arrangements. Zur Freude der Fans waren einige Kameras so positioniert, dass sie dem entfesselt spielenden Star-Pianisten auf die flinken Hände schauen konnten.

Dem hohen Qualitätsstandard verpflichtet war das gesamte Team – auf und hinter der Bühne. Das ursprüngliche Konzept der Show im Las Vegas-Stil basierte auf dem amerikanischen Kreativdirektor Brian Burke (Céline Dions „The New Day“ in Las Vegas, Il Divo, America's Got Talent) und dem französischen Visual Designer Gilles Papain.

Unter der schwungvollen musikalischen Leitung vom begnadeten Dirigenten vereinte sich klassische Musik mit kraftvollen Weltmusik-Klängen und Rhyth-
men der Rockmusik. Die Mitglieder des Symphony Orchestra beherrschten ihre Instrumente einwand-
frei. Die Budapest Academic Choir Society, ein famo-
ser Beat-Boxer und eine geniale Geigerin mit myst-
ischer Stimme sorgten für zusätzliche Abwechslung.

Das wahrhaft atemberaubende Seh- und Klanger-
lebnis wurde von tollen Tanzszenen von der Experi-
Dance-Truppe abgerundet. Anmutige Tänzerinnen und Tänzer präsentierten ebenso energiegeladene wie anspruchsvolle Choreografien – mit Elementen aus traditionellem Volkstanz bis Ballett mit moder-
nen Stilen – von Sandor Roman.
Auch Lichtshow und Pyrotechnik waren perfekt auf die spektakuläre Bühneninszenierung angepasst.

„Standing Ovations schon während dem Konzert haben Seltenheitswert – Havasi und seinem Kollegen auf der Bühne wurde diese Ehre zu Teil. Sensationell!

Tipp: Am 22. September 2019 gastiert Havasi zweimal (Doppelkonzert an einem Tag) im Wiener Konzerthaus, allerdings „solo“ mit seinem Piano!
Die Fans drückten ihre Freude und Begeisterung mit langem und euphorischem Applaus sowie Standing Ovations aus. Eine fulminante Zugabe durfte natürlich nicht fehlen – nahtlos folgten „The Road“, „AD Martem“ und „Lacrimosa“ aufeinander. Mit „Rise Of The Instru-
ments“ ging ein unvergesslicher Konzertabend schließlich zu Ende und die Fans machten sich glücklich und zufrieden auf den Heimweg.

Fazit:
Die „HAVASI Symphonic Concert Show“ war Unter-
haltung vom Feinsten. Nichts wurde dem Zufall überlassen, und so präsentierte der charismatische Ungar energiegeladen und leidenschaftlich ein spektakuläres Musik-Gesamtkunstwerk.
Der prominente Absolvent der Franz-Liszt-Musik-
akademie wusste natürlich ganz genau, was sein Wiener Publikum hören wollte – nicht nur musika-
lisch – und so betonte Havasi seine Sympathie für Wien mit den Worten: „Heute kann ich sagen, dass mein Lebenstraum wahr wurde.“ Bereits zum dritten Mal begeisterte der Pianist mit dem Charisma eines Rockstars seine Wiener Fans.
Das abwechslungsreiche Programm mit Original-
werken des vielseitigen Komponisten gab einen wunderbaren Einblick in seinen Musik-Kosmos.
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