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EVENTRÜCKBLICK: THE SOUND OF JAMES BOND - musikalische Impressionen aus der Welt von 007!
Text und Fotos: Andrea Beckert
Wien, 31.01.2026. Am 30. Jänner 2026 erwachte die Musik von Geheimagent 007 im prunkvollen Wiener Konzerthaus erneut zum Leben. Statt exotischer Schauplätze, schnelle Autos, bedrohliche Bösewichte, spektakuläre Stunts und wilde Verfolgungsjagden bot „The Sound of James Bond“ einen prunkvol-len Konzertsaal mit perfekter Akustik, eine mannigfaltige Setliste, rasante Musikkompositionen. ein großartiges Orchester, zwei famose Solisten und unterhaltsame Anekdoten rund um den Geheimagenten des MI6.
Das Pilsen Philharmonic Orchestra präsentierte unter der Leitung des Chefdirigenten Chuhei Iwasaki die legendäre Titelmelodie, einprägsame Sound-tracks sowie bombastische Instrumentalstücke aus den erfolgreichsten Filmen wie „James Bond – 007 jagt Dr. No“, „Im Geheimdienst Ihrer Majestet“, „Diamantenfieber“, „Man lebt nur zweimal“, „Liebesgrüße aus Moskau“, „Skyfall“, „Casino Royale“, „Goldfinger“, „GoldenEye“, „Keine Zeit zu sterben“, „James Bond 007 – Leben und sterben lassen“ und viele mehr. Die stimmgewaltigen Solisten
als Bond-Girl Tertia Botha und Bond-Man Dennis LeGree ver-liehen den Bond-Songs besondere Strahlkraft. Mit Stil und Charme führte „Wunder, Dietmar Wunder“, die deutsche Synchronstimme von Daniel Craig, als Moderator durch den kurzweiligen Abend. Das restlos begeisterte Publikum tauchte in das musikalische Universum des berühmt-berüchtigten MI6-Agenten ein und genoss die Veranstaltung in vollen Zügen. Prädikat: Superb! |
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Über dieses Konzert-Highlight:
James Bond steht seit über sechs Jahrzehnten für britische Coolness, Kult und Nervenkitzel.
Zu jedem Abenteuer von 007 wurden neue Musikkompositionen geschaffen, die im Casino, bei atemberaubenden Stunts und wilden Verfol-gungsjagden stets die perfekte Klangkulisse bildeten. Für diese unvergängli-chen Soundtracks zeichneten renommierte Filmmusikgrößen wie John Barry, David Arnold und Hans Zimmer verantwortlich. Die größten Stars der Musikge-schichte prägten die ikonischen Bond-Songs, unter ihnen Shirley Bassey, Louis Armstrong, Nancy Sinatra, Tina Turner, Tom Jones und Adele.
Einen Auszug aus diesem Universum brachten das Pilsen Philharmonic Orches-tra, sowie die Solisten Tertia Botha und Dennis LeGree ganz famos zu Gehör.
Eröffnet wurde das Konzert mit der unverwechselbaren Titelmelodie „The James Bond Theme“, einem der bekanntesten Filmmusik-Intros. Der Titel wurde für den Film „James Bond – 007 jagt Dr. No“ von Monty Norman komponiert und von John Barry arrangiert. Der Film mit Sean Connery in der Hauptrolle kam 1962 erstmals in die Kinos.
Anschließend begrüßte ein gut gelaunter Moderator das Publikum. Dietmar Wunder gab erste Einblicke in das Programm und erläuterte, was die Zuhö-rer*innen in den folgenden rund 2 1/2 Stunden
(inkl. Pause) erwarten konnten.
An dem Abend spielte das Pilsen Philharmonic Orchestra unter der Leitung des energiegeladenen Chefdirigenten Chuhei Iwasaki, geboren 1987 in Tokio. Umjubelt waren die kraftvollen Instrumentalstücke wie „Sky Chase“ aus „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969), eine „Suite“ aus „Man lebt nur zweimal“ (1967), „Bond Takes the Lektor“ aus „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963), „You know my Name“ aus „Casino Royale“ (2006) und „Into Miami“ aus „Goldfinger“ (1964). Ebenso wenig durfte je eine „Suite“ aus „Der Hauch des Todes“ (1987) und „Im Angesicht des Todes“ (1985) fehlen. Unter dem Titel „The 90s never die“ präsentierte das Orchester ein Medley aus „Der Morgen stirbt nie“ (1997) und „Die Welt ist nicht genug“ (1999). Begeistert aufgenommen wurde eben-falls das Medley „The Sound of Classic Bond“. Unverzichtbar war natürlich auch die „Suite“ aus „Keine Zeit zu sterben“ (2021) von Hans Zimmer.
Mit ihren gefühlvolle Gesangsstimmen veredelten die beiden Solisten Tertia Botha und Dennis LeGree die Songs. Für Furore sorgte die aus Kapstadt stam-mende Tertia Botha mit ihren kraftvollen Gesangseinlagen in den Titeln „Dia-monds are forever“ aus „Diamantenfieber“ (1971), „Nobody Does It Better“ aus „Der Spion, der mich liebte“ (1977) sowie den gleichnamigen Titelsongs von „Skyfall“ (2012), „Goldfinger“ (1964) und „GoldenEye“ (1995). Der in Miami ge-borene Sänger Dennis LeGree begeisterte mit den Stücken „From Russia With Love“ aus „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963) und „We have all the Time in the World“ aus „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969).
Zwischen den Musikblöcken unterhielt Moderator Dietmar
Wunder das Publikum auf humorvolle und charmante Weise.
Als Synchronsprecher wusste er spannen-den Anekdoten aus
der Welt von 007 zu erzählen, wie zum Beispiel: Der
briti-sche Schriftsteller Ian Fleming erfand 1953 in
seinem Haus Goldeneye auf Ja-maika den wohl berühmtesten
Geheimagenten erfunden und benannte ihn nach |
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dem Ornithologen James Bond. Die Fans erfuhren außerdem, dass Sean Connery nicht die erste Wahl für die Rolle war. Als er nach dem Vorsprechen wie ein Leo-pard zum Auto ging, fiel die Wahl auf ihn. Er verriet das Erfolgsrezept von James Bond: Helden, Bond-Girls, Bösewichte, Action und Emotionen. Das erste Bond-Girl, Ursula Andress, schneiderte ihren legendären, weißen Bikini, mit dem sie aus dem Wasser stieg, selbst. Der Bikini von Halle Berry war maßgeschneidert, ebenso wie die Badehose von Daniel Crag, die er in „Casino Royale“ trug. Ur-sprünglich sollte Daniel Crag im Wasser schwimmen, doch während der Drehar-beiten tauchte plötzlich eine Sandbank auf, sodass er aus dem Wasser steigen musste – niemand ist darüber traurig – lach! Dietmar Wunder berichtete auch von der anfänglichen Skepsis, als ein unbekannter, blonder, blauäugiger Schau-spieler namens Daniel Crag die Rolle des Geheimagenten 007 in „Casino Royale“ spielen sollte. Launig plauderte er aus dem Nähkästchen und schilderte seine Arbeit beim Synchronisieren: Wie er vor Aufregung den Einsatz verpasste und wie er die Spannung und Körperhaltung seines Spiegelbilds Daniel Crag anneh-men und halten musste.
Und nein, Dietmar Wunder stand nicht im Smoking vor dem Mikrofon und saß auch nicht nackt und gefesselt auf dem Stuhl. Dietmar Wunders Stimme war nicht nur den Fans von James Bond vertraut. Der Schau-spieler lieh sowohl Daniel Craig als auch Adam Sandler seine deutsche Syn-chronstimme. Für Lacher im Publikum sorgte die Geschichte, als Dietmar Wun-der nach einem Arbeitstag nach Hause kam und mit drei Personen – sich selbst, James Bond und Adam Sandler – in seinem Kopf eine Konversation führte.
Als Zugabe gaben Tertia Botha und Dennis LeGree das virtuose Duett „Live and Let Die“ zum Besten. Zum Abschluss spielte das Pilsen Philharmonic Orchestra noch einmal mit voller Intensität auf.
Mit tosendem Applaus, minutenlangen Standing Ovations und lauten Bravo-Rufen zeigte das Publikum seine Dankbarkeit und Begeisterung. Das Konzert war ein absolutes Highlight!
Fazit:
„The Sound of James Bond“ (Veranstalter: Alegria Konzert GmbH) stand ganz im Zeichen von „Licenced to Thrill“. Am Freitagabend lag eine spürbare, positive Spannung in der Luft. Dieses Konzert-Highlight erfüllte alle Erwartungen. Ein prunkvoller Konzertsaal mit perfekter Akustik, ein mannigfaltiges Repertoire, ein bombastisches Orchester, zwei famose Solisten, ein charismatischer Mo-derator, unterhaltsame Anekdoten und rasante Musikkompositionen – alles, was James Bond-Fans schätzen und lieben.
Bei einem Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt, ließen so manche James Bond-Fans den unvergesslichen Abend stilecht ausklingen. ;-)
UNISEX-Bewertung:
5 von 5 Gläser Martini, geschüttelt, nicht gerührt, bzw. 5 von 5 Punkte
30.01.26, Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Lothringerstraße 20, 1030 Wien |
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