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EVENT-TOP-TIPP: CIRQUE DU SOLEIL – TOTEM eine Show der Superlative gastiert in Wien!
Text: Andrea Beckert, Fotos: Copyright: Cirque du Soleil, Fotocredit: OSA Images (13), Matt Beard Photo (5)

Seit seiner Welt-Premiere am 22. April 2010 in Montreal ist Cirque du Soleil mit seiner erfolgreichen Zeltshow „Totem“ auf Tour. Nach mehr als fünf Millionen ZuschauerInnen in 45 Ländern schlägt der weltberühmte kanadische Zirkus nun endlich wieder sein Zelt in Wien auf.
Dienstagabend, am 12. März 2019, feierte die spektakuläre Show „Totem“ unter dem weißen Grand Chapiteau seine lang ersehnte Österreich-Premiere. Das begeisterte Premierenpublikum, darunter auch zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Society, lies sich zu einer Woge der Begeisterung hinreißen, die beim abschließenden tosenden Applaus in standing ovations gipfelte. Das typische weiße Zelt steht noch bis zum 22. April 2019 in Neu Marx (Karl-Farkas-Gasse, 1030 Wien) und wird viele glückliche und strahlende Gäste anziehen.
Die von Regisseur Robert Lepage inszenierte Show handelt von der Evolution der Menschheit – von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. „Totem“ lässt keine Wünsche offen – anmutige Artisten, atemberaubende Akrobatik, faszinierende Showeffekte, fantastische Kostüme, eine großartige Live-Band, ein tolles Bühnenbild, modernste Technik und eine Prise Humor verbinden sich zu einem ebenso spektakulären wie unterhaltsamen Erlebnis. Prädikat: Jeder Act ist ein Highlight!
Inhalt:
Eine Insel, dessen Form an eine Riesenschildkröte erinnert, ist Ort des Gesche-
hens. Hier nimmt die Evolutionsgeschichte der Menschheit ihren Lauf – von ihrem amphibischen Ursprung bis zur Verwirklichung der Utopie vom Fliegen. In verschiedenen Szenen stehen Mythen, Metaphern, Traditionen und Naturer-
scheinungen im Mittelpunkt der Show. Auf dieser faszinierenden Reise agieren unter anderem Primaten, Neandertaler, Cro-Magnon-Menschen, Ureinwohner, Clowns, Forscher bis zum Macho. Nach und nach entsteht eine magische Welt, die den Zuschauer verzaubert und begeistert.

Zu Beginn der Show schwebt ein Kristallmann vom Himmel (Zirkuszelt) herab, um den Lebensfunken auf der Erde zu entzünden. Dabei enthüllt er das Skelett einer Riesenschildkröte, welches sogleich zum Turngerät (Barren, Carapax) für Amphibien und Frösche wird. Vom „Power Track“-Trampolinsystem schleudern sie sich in die Luft, um von einer Reckstange zur nächsten zu springen. Ein Indianertänzer erzählt zum Rhythmus der Trommel eine Geschichte, die den endlosen Kreislauf des Lebens symbolisiert. Mit Hilfe seiner Reifen entstehen statische und dynamische Formen sowie Tiere und Bilder. Im Gegensatz zu den alten Traditionen steht Valentino, eine Macho wie er im Bilderbuch steht. Doch gegen die zwei durchtrainierten Männer hat er rasch das Nachsehen. Mit grazilen Bewegungen und purer physischer Stärke schweben die Akrobaten mit makellosem Körper über einem sommerlichen Strand. Zu Bollywood-inspirierter Musik konkurrieren sie sich an den Ringen – bis eine Frau erscheint und den Männern zeigt, wie man es richtig macht. In einer anderen Nummer stellen vier Radfahrerinnen auf ihren 2 m hohen Einräder Gelenkigkeit, Balancegefühl und körperliche Anmut beim Jonglieren mit Metallschüsseln unter Beweis. Sie werfen die Schüsseln mit ihren Füßen hoch und fangen diese mit ihren Köpfen auf, (fast immer) ohne die Hände zu benutzen. Zwischendurch dürfen humorvolle und nachdenklich stimmende Clown-Nummern nicht fehlen, so fischt zum Beispiel ein Clown aus einem Boot im Trüben und hat so manche Überraschung an seiner Angel. Vor den Augen der Zuschauer verwandelt sich der Fährtensucher in einen Stierkämpfer, der zu temperamentvollem Flamenco-Rhythmus sein Diabolo mit großer Präzision herumwirbelt, in die Höhe wirft und es lässig mit dem Seil wieder einfangt. Insbesondere die Duett-Szene am statischen Trapez in der Luft ist atemberaubenden. Ein junger Mann und eine junge Frau ziehen bei ihrem Verführungsspiel in schwindelerregender Höhe die staunenden Blicke auf sich. Ihre Körper verbinden sich schließlich in einem leidenschaftlichen, vertikalen Tanz aus anmutigen Bewegungen und riskanten Hebefiguren. In seinem „Labor“ forscht der Wissenschaftler gemeinsam mit seinen Assistenten und einem Affen an erstaunlichen Experimenten. Schließlich steigt er in einen transparenten Kegel, wo er leuchtende Bälle, die Planeten und Moleküle versinnbildlichen sollen, gegenseitig in spiralförmige Bahnen lenkt. Total beeindruckend ist ein in atemberaubender Geschwindigkeit kreisendes und wirbelndes Rollschuhfahrerpaar, welches auf einer winzigen Plattform mit einem Durchmesser von nur 1,8 Metern ihre halsbrecherische Kunststücke präsentiert. Perfekte Körperbeherrschung versteht sich für zehn Akrobaten in farbenfrohen Kostümen von selbst, wenn sie am Russischen Barren verschiedene Kraft-, Balance- und Akrobatikakte zeigen. Sie werden in die Höhe geschleudert, fliegen schwerelos wie Kosmonauten durch die Luft und landen punktgenau auf den dünnen Stangen. Danach taucht eine geheimnisvolle Kreatur aus dem Meer auf, die die Kunst des Körperbiegens (Kontorsion) wie kein anderer beherrscht. Völlig mühelos verdreht, verbiegt und verrenkt eine filigrane Akrobatin ihren Körper mit Leichtigkeit zu Figuren, die für das Publikum absolut unglaublich zu sein scheinen. Wenn klettern zur hohen Kunst wird, dann kann nur die Rede vom Cirque du Soleil sein. Ein Geschäftsmann, dem im Urwald die Kleider gestohlen werden, und sein trainierter Körper – mehr braucht es nicht für faszinierende Kunststücke aus den Bereichen Chinese Pole und Parkour. Durch kraftvolle Handstände und geschmeidige Körperbiegungen wird dieser Act zu einem einmaligen Erlebnis. Zum großen Finale stürmen alle exzellenten Artisten, Akrobaten und Musiker auf die Bühne, um gemeinsam mit dem Publikum die Freude am Leben zu zelebrieren.

Das restlos begeisterte Premierenpublikum würdigte die grandiosen Leistungen mit minutenlangem standing ovation mit herzlichem und frenetischem Applaus.
  Kreativteam:
Ein tolles Kreativteam (Buch und Regisseur Robert Lepage, Choreograf Jeffrey Hall, Akrobatik-Performance-Designerin Florence Pot, Lichtdesigner Étienne Boucher, Sounddesigner Jacques Boucher und viele mehr) holt aus jedem ein-
zelnen Künstler sein schier unendliches Potenzial heraus. Das Ergebnis ist ein herausragendes, farbenprächtiges Zirkusereignis. Robert Lepage: „Inspiriert durch die Schöpfungsgeschichten der ersten Menschen erforscht „Totem“ die Geburt und Evolution der Welt, die unablässige Neugier des Menschen und sein unentwegtes Verlangen, Höchstleistungen zu erbringen.“ Und genau diese sportlichen Höchstleistungen vollbringen unter der Regie von Robert Lepage 46 Akrobaten, Artisten und Zirkuskünstler auf der runden Bühne, die einer Schildkröte gleicht.

Fantastische Kostüme:
Ein wichtiges Element in der Show sind natürlich die fantastischen Kostüme. Detaillierte Recherchen über Tiere und Pflanzen sowie traditionelle Kultur- und Stammesdesigns dienten Kostümbildnerin Kym Barrett als Quelle der Inspiration für ihre originellen Kreationen, bei denen sie den menschlichen Körper bei jeder Gelegenheit in den Mittelpunkt stellt. Jedes Kostüm wird speziell an den Körper des Künstlers angepasst und in der Zentrale des Cirque du Soleil in Montreal handgeschneidert. Die durchschnittliche Lebensdauer der 750 Kostümelemente beträgt rund 6 Monate.
Besonders beeindruckend: Der Kristallmann – eine wiederkehrende Figur – repräsentiert die Lebenskraft. Sein (buchstäblich) blendendes Kostüm ist mit kleinen Spiegeln und Kristallen bedeckt. Das glitzernde mobile Mosaik besteht aus über 4.500 Spiegelkomponenten auf einem Stretchtriko aus Samt.
Maskenbildnerin Nathalie J. Simard rundet das Erscheinungsbild aller Künstler perfekt ab.

Künstler, der Extraklasse:
Ein Ensemble aus 46 Akrobaten, Artisten, Darstellern und Musikern aus 19 Ländern gehören zur Produktion. Einige der besten ArtistInnen der Welt zeigen als Amphibien, Frösche, Affen, Urmenschen, Indianer, Forscher, Clown oder Macho ihr unglaubliches Können. Während sie ihre akrobatischen Kunststücke am Boden und in der Luft vollführen, verschmelzen Kraft und Eleganz mit unglaublicher Präzision zu einer magischen Einheit.

Effektvolle Bühne und Technik:
Mindestens genauso beeindruckend sind die aufwendigen Bühnenbilder und die imposante Technik. Bühnenbildner Carl Fillion hat die Bühne mit Kurven und nicht-linearen Formen ausgestattet, um die Natur widerzuspiegeln. Der leicht nach vorne geneigte Boden fungiert sowohl als Bühneneingang als auch als Projektionsoberfläche. Durch bewegliche Bilder wird die Bühne zur virtuellen Landschaft, zum Beispiel: ein Sumpf, eine Flussquelle, ein Moor, ein See, ein Ozean, eine Vulkaninsel, ein Teich oder ein Sternenhimmel. Eine „Skorpion-
brücke“ dient als mobile Plattform. Ebenfalls spektakuläre Wirkung erzielen die Requisiten. So dient ein großes ovales Gerüst, welches eine skeletthafte Struktur eines riesigen Schildkrötenpanzers hat, sowohl als dekoratives Bühnenelement wie auch als akrobatische Ausrüstung.

Fazit:
„Totem“, die neue spektakuläre Zeltshow des Cirque du Soleil, brachten bei der Premiere am 12. März 2019 die glücklichen Zuschauer dazu, in eine andere Welt einzutauchen und alles Negative auszublenden. Auch wenn das Rahmenthema, die Evolution der Menschheit, rasch in den Hintergrund rückte, reihten sich während der rund zweistündigen Vorstellung klassische Akrobatiknummern nahtlos aneinander. In bestechenden Darbietungen in luftiger Höhe – an Ringe und am Trapez – begeisterten Artistinnen und Artisten mit Kraft, Eleganz und purer Beweglichkeit ihrer trainierten Körper. Wunderschöne Musik begleitete die Akteure und sorgte zusätzlich für angenehme Atmosphäre im Zelt. Perfekt abrundet wurde „Totem“ von sensationellem Bühnendesign, toller Beleuchtung und einmaliger Bühnentechnik. Grandios!

Weitere Informationen im Eventkalender und unter www.cirquedusoleil.com.
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