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Liebe geht durch den Magen: Ziegenkäse-Paradeis-Mousse auf Zucchi-nistreifen mit Pesto – aromatische Raffinesse!
Rezept und Fotos: Andrea Beckert

Diese Vorspeise sollte gekühlt serviert werden und ist eine optische wie kulinarische Überraschung!
Übrigens:
Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Süd-amerika, wo sie bereits von den Maya und anderen Völkern etwa 200 v. Chr. bis 700 n. Chr. kultiviert wurde. Die Bezeichnung Paradeiser, wie die Tomate in Österreich und Südtirol genannt wird, wurde frü-her aus dem deutschen Sprachraum vom Paradies-apfel abgeleitet.

Zutaten für 2 Personen:
Für die Ziegenkäseschicht:

150 g Ziegenfrischkäse
1/8 l kalte Gemüsesuppe (Suppenwürfel)
1/16 l Schlagobers
5 Blatt Gelatine

Für die Paradeisschicht:
400 g reife Fleischparadeiser für ca. 1/4 l Sauce
(oder Paradeiser im eigenen Saft aus der Dose)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/16 l Schlagobers (Sahne)
6 Blatt Gelatine
Salz und Pfeffer
je nach Geschmack ein paar Pfefferminzblätter

Weiters:
eine flache Dose mit 3/4 Liter Fassungsvolumen
etwas Öl und Klarsichtfolie
Zucchinischeiben 1 Zucchinischeiben 2
Ziegenkäse-Paradeis-Mousse auf Zucchinistreifen – aromatische Raffinesse
Für das Pesto:
eine große Handvoll Basilikumblätter
ca. 1/8 l Olivenöl
2 EL Pinienkerne
etwas Salz
  Dekoration:
1 mittelgroße Zucchini
2 Cocktailparadeiser
2 Thymianstiele
2 Basilikumblätter mit Stiel
Zubereitung:
  1. Für die Ziegenkäseschicht die Gelatineblätter in kaltes Wasser einweichen.
  2. Ziegenfrischkäse und etwa die Hälfte der Gemüsesuppe mit einem Handmixer zu einer glatten Masse verrühren.
  3. Die restliche Suppe in einem kleinen Gefäß erhitzen, die ausgedrückten, weichen Gelatineblätter darin auflösen und anschließend unter die Ziegenkäsecreme rühren.
  4. Schlagobers steif schlagen und vorsichtig unter die Ziegenkäsecreme heben.
  5. Eine flache Dose mit etwas Öl bestreichen und mit Klarsichtfolie auslegen.
  6. Ziegenkäsemischung in die Dose füllen und etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank erkalten lassen.

  7. Währenddessen für die Paradeisschicht Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in einem Topf mit heißem Olivenöl glasig anschwitzen.
  8. Anschließend die gewaschenen, würfelig geschnittenen Paradeiser hinzufügen. Je nach Geschmack einige Pfefferminzblätter dazugeben und die Mischung zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa eine halbe Stunde weichkochen, dabei gelegentlich umrühren.
  9. Die Pfefferminzblätter entfernen. Die heißen Paradeiser durch ein feines Sieb passieren. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, bei säuerlichen Paradeisern gegebenenfalls eine Prise Zucker hinzufügen. Anschließend die Sauce abkühlen lassen.
    Tipp: Die Sauce sollte etwas salziger als üblich sein, da sie durch die Gelatine später milder wird.
  10. Inzwischen die Gelatineblätter in kaltes Wasser einweichen.
  11. Etwa 3 Esslöffel Paradeissauce in einem kleinen Gefäß erhitzen, darin die weichen, ausgedrückten Gelatineblätter auflösen und anschließend in die restliche Sauce einrühren.
  12. Schlagobers steif schlagen und vorsichtig unter die Paradeissauce heben.
  13. Die Paradeissauce behutsam auf die Ziegenkäseschicht gießen und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.

  14. In der Zwischenzeit für das Pesto Pinienkerne kurz ohne Öl in einer Pfanne rösten.
  15. Geröstete Pinienkerne und die übrigen Zutaten in einen Mörser geben und zu einer homogenen Paste zerstoßen.

  16. Von der Zucchini zwölf Streifen in etwa 1 Millimeter Dicke schneiden.
  17. Eine beschichtete Pfanne mit wenig Öl auspinseln, erhitzen und die Zucchinistreifen auf einer Seite kurz anbraten.
  18. Pro Teller drei Zucchinistreifen längs und drei quer anordnen und miteinander so „verweben“, dass ein schachbrettartiges Muster entsteht (siehe Abbildung).

  19. Zwei Cocktailparadeiser mit je einem Thymianstiel und einem Basilikumblatt vorbereiten.

  20. Vor dem Servieren die Ziegenkäse-Paradeismousse auf ein Brett stürzen und die Folie entfernen.
  21. Für jeden Teller fünf gleich große Würfel der Ziegenkäse-Paradeismousse schneiden und diese zusammen mit etwas Pesto sowie einem Cocktailparadeiser dekorativ anrichten.
    Anschließend kann das Schlemmen beginnen.
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